“Toyota ist zurück im Motorsport!” Das gaben die Japaner im Rahmen der ersten Testfahrten ihres neuen Renners am Rundkurs Paul Ricard in Le Castellet bekannt. Toyota feiert sein Renndebüt am 5. Mai beim 6-Stunden-Rennen in Spa, dem insgesamt zweiten Lauf der FIA World Endurance Championship. Anschließend wird das Team mit gleich zwei neuen TS030 HYBRID Rennwagen bei den 24 Stunden von Le Mans (16. bis 17 Juni) an den Start gehen. Über eine Teilnahme an weiteren Rennen ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Als Fahrer des ersten Autos hat Toyota Alex Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima verpflichtet. Gespräche mit Kandidaten für das zweite Auto sind derzeit noch im Gange. Der Italiener Andrea Caldarelli aus Pescara wird als Nachwuchsfahrer verpflichtet.
Beim ersten Test des TS030 HYBRID wird das Team zwei Systeme miteinander vergleichen: Eines, das von Aisin AW entwickelt wurde und die Vorderräder antreibt, und das System des Projekt-Partners DENSO, das die Hinterräder antreibt. Gemäß Reglement dürfen Hybridsysteme zwischen zwei Bremszonen jeweils maximal 500 kJ Energie zurückgewinnen und mit dieser Energie über Elektromotoren zwei Räder des Rennwagens antreiben. Im Anschluss an die Tests wird über die weitere Entwicklung entschieden.
Das völlig neue LMP1 Chassis aus Kohlefaser wurde bei TMG entwickelt und produziert, wo der Rennwagen auch in Vorbereitung auf den Roll-out vom 11. bis 13. Januar in Paul Ricard erstmals vollständig montiert wurde. Beim exklusiven Training auf der französischen Rennstrecke, das auch Nachtfahrten umfasste, legte der TS030 HYBRID bereits mehrere hundert Kilometer zurück und erwies sich für ein Fahrzeug in diesem frühen Stadium der Erprobung als beeindruckend zuverlässig und leistungsstark, so Toaota.
Yoshiaki Kinoshita, Teamchef: “Der Hybridantrieb bildet eine Schlüsseltechnologie für Toyota, daher ist es wichtig, sein Potenzial auch im Motorsport zu demonstrieren.”
Alex Wurz: “Es war schon sehr cool, den TS030 HYBRID erstmals zu fahren. Mit Elektroantrieb aus der Box zu fahren, das ist schon ein sehr futuristisches Gefühl.”














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