Ferrari F12 Berlinetta offiziell vorgestellt

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Noch vor wenigen Tagen wurde der Nachfolger des 620 PS starken Ferrari 599 GTB Fiorano  als F620 GT gehandelt, doch nun ist klar, Ferraris neue Speerspitze hört auf den Namen F12 Berlinetta.

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Unter der langen Aluhaube des für den Autosalon Genf 2012 (8. bis 18. März) angekündigten Modells arbeitet ein 6,3-Liter-V12, der es auf eine Leistungsausbeute von 740 PS und 690 Newtonmeter bringt. Die Maximaldrehzahl wird mit 8.700 U/min. angegeben. Geschaltet wird über ein F1-Doppelkupplungsgetriebe mit Paddels hinter dem Lenkrad. In nur 3,1 Sekunden soll der 1512 kg leichte F12 Berlinetta aus dem Stand auf Tempo 100 spurten, in 8,5 Sekunden die 200er Marke überschreiten und bis auf über 340 km/h weiterziehen. Wie schnell der Wagen tatsächlich wird, verraten die Italiener derzeit noch nicht. Zum Vergleich: Der 700 PS starke Lamborghini Aventador schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h.

Und auch auf der Rennstrecke soll sich der neue Ferrari F12 Berlinetta keine Blöße geben. Die hauseigene Rennstrecke  in Fiorano soll das Front-Mittelmotor-Coupé in 1:23 min. umrundet haben – schneller war noch kein Serien-Ferrari zuvor. Selbst der extreme 599 GTO (660 PS) war langsamer. Erkauft wird diese Leistung durch einen Durchschnittsverbrauch von 15 Litern Super, der damit aber immer noch rund 30 Prozent unter dem Verbrauch des Vorgängers liegt.

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Erreicht wird diese Einsparung unter anderem durch den nochmals verbesserten Luftwiderstand von 0,299 (cW-Wert). Ebenfalls verbessert wurde der Abtrieb, bei Tempo 200 soll sich der F12 Berlinetta nun mit 123 Kilogramm Anpressdruck an den Asphalt schmiegen. In Kombination mit der serienmäßigen Keramik-Bremse verspricht das tatsächlich viel Spaß auf der Rennstrecke und dem Weg dorthin. Des Weiteren lässt sich das Fahrwerk des F12 elektronisch steuern und somit jeder Fahrsituation optimal anpassen.

Trotz der vielen Informationen zum neuen V12-Modell bleibt Ferrari eine durchaus wichtige Antwort schuldig: die nach dem Preis. Es dürfte aber klar sein, dass die knapp 250.000 Euro für den Vorgänger nicht zu halten sind und sich die Nadel deutlich stärker in Richtung 300.000 bewegt.

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