Wir erlauben uns das jetzt mal: Der Ferrari F40 ist der schärfste Supersportwagen, den die Welt je gesehen hat. Nichts, was danach kam, war annähernd brutal, annähernd so extrem in jeder Hinsicht, wie der letzte unter Enzo entwickelte Ferrari. Ein Turbo-V8 und ein Paar Scheibenwischer, mehr brauchte es nicht.

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1.315 Exemplare wurden von der – meist roten – Flunder gebaut, deutlich mehr als mit 450 Stück je vorgesehen waren. Schon heute wird jedes dieser Autos ähnlich wie Gold aufgewogen und es werden bereits mittlere sechsstellige Summen für F40 mit einer „normalen“ Historie bezahlt. Gibt es ein Exemplar mit besonderer Vergangenheit, gelten diesbezüglich kaum noch Regeln, kurz: Es wird geboten, was das Zeug hält.

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass es sich bei diesem F40 um einen der frühen F40 mit seitlichen Schiebefenstern handelt. Ein weiteres Detail findet sich dann in den Eintragungen der Fahrzeugpapiere: Niemand geringeres als Formel Eins Weltmeister Nigel Mansell war der Erstbesitzer des F40. Er erhielt ihn zum Start der Saison 1989 beim Ferrari-Team, wo er trotz einiger Defekte durchaus beachtliche Erfolge einfuhr. Doch erst mit Williams konnte er 1992 Weltmeister werden – zu diesem Zeitpunkt hatte er den F40 aber schon längst verkauft.

Ferrari F40 Nigel Mansell (4)

Nach einigen Besitzerwechseln tauchte der F40 von Mansell im Jahr 2012 wieder in Frankreich auf, wo er für 374.561 Euro versteigert wurde. Offenbar hielt es der neue Besitzer nicht lange mit der Diva und ihrer besonderen Vergangenheit aus, so dass er nun im belgischen Knokke-le-Zoute von Bonhams erneut unter den Hammer kam: Satte 690.000 Euro wurden gezahlt. Ein ambitionierter Preis – aber für den schärfsten Supersportwagen der Welt wohl allemal angemessen.

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