Für einen über 400 km/h schnellen Supersportwagen wie den Bugatti Veyron mehr als eine Million Euro ausgeben? Wozu. Nur zum Angeben? Denn fahren dürfte niemand, der solch einen bis zu 1.200 PS starken Renner hat, tatsächlich jemals im Leben über 400 km/h. Selbst über 300 km/h zu fahren, ist in allen Ländern außer Deutschland schlicht unmöglich. Was also tun, wenn man unbedingt so viel Geld für einen fahrbaren Untersatz ausgeben will? Wir empfehlen den Kauf eines Luxus-Campers. Wie etwa dieses knapp 13,7 Meter langen Coach von der US-Firma Newell aus Miami.

 

Auch wenn man es kaum glauben mag: Newell baut gleich mehrere dieser rollenden Luxus-Wohnungen im Jahr, findet anscheinend ausreichend Absatz für seine rund 1,8 Millionen Dollar teuren Gefährte. Angetrieben werden die auf einem Bus-Chassis aufgebauten Modelle von einem 600 PS starken Diesel, der über eine Sechsgang-Automatik geschaltet wird. Ausgestattet mit jedem erdenklichen Luxus sind es aber vor allem die bis zu vier ausfahrbaren Erker, die einen Coach so besonders machen. Immerhin erweitern sie dessen Grundfläche um fast die Hälfte und lassen die Bewohner zumindest innen manchmal vergessen, dass man sich in einem rollenden Zuhause befindet.

Anders als bei deutschen Herstellern solch luxuriöser Camper werden die Coach-Modelle übrigens nach Vorgabe der Firma gebaut und anschließend zum Kauf angeboten. Hierzulande wird in dieser Preisklasse fast ausschließlich auf Kundenwunsch und genau nach dessen Vorgaben gefertigt.