Was SUV angeht, sind wir ja stets ein wenig zwiegespalten. Denn: auf der einen Seite finden wir diese großen, spritfressenden, aber total unnützen weil nicht geländetauglichen Dinger zum Fürchten – allen voran den Bentley Bentayga. Aber andererseits lieben wir gerade das Bescheuerte, die automobilen Dinos, die vor Kraft kaum laufen können. Und ja, man sollte meinen, dass ein Bentayga W12 BiTurbo mit sechs Litern Hubraum und knapp über 600 PS schon crazy genug ist, dass es da dann langsam aufhört. Ha, falsch gedacht!

Tuner DMC sah das Ganze etwas differenzierter: ja, an der Optik des Bentayga musste man nicht mehr feilen (man könnte auch sagen: schlimmer geht nimmer!), deshalb beließen es die Jungs beim knallorangenen Lack, fügten ein paar wenige Carbonakzente samt Motorhaube hinzu. Deutlicher ins Auge fallen die Sechsspeichen-Schmiedefelgen: sie sind in 22 bis 24 Zoll erhältlich und unterstreichen den, sagen wir, stämmigen Auftritt des Bentayga. Wobei die 22-Zöller auch das Mindeste der Gefühle darstellen – alles andere verschwindet ja förmlich in den riesigen Radhäusern.

Stattdessen legten die Entwickler Hand an den W12-Biturbo: Dank einer neu entwickelten und klangvolleren Abgasanlage und einem kleinen Softwareeingriff leistet der große Motor nun satte 702 PS und – was noch wichtiger ist – ganze 1.055 Newtonmeter Drehmoment. Das ergibt eine Steigerung von noch einmal 155 Newtonmetern im Vergleich zur Serie. Wer will, kann den Zweieinhalbtonner nun mit Spitzentempo 312 (!, Serie: 301 Km/h) über die Bahn prügeln. Man könnte auch sagen: Leider geil.

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