Manchmal muss es einfach eine Spur individueller sein. Wir sind sicher schon desöfteren mit einer solchen Phrase in einen Text eingestiegen, vielleicht sogar in einen Text, in dem es auch um eine Interieur-Veredelung durch die Spezialisten von Vilner ging. Doch kein Satz passt besser zu den teils geschmackvollen, teils schrägen und handwerklich stets überzeugenden Umbauten der Bulgaren, die vor keinem Auto Halt machen. Auch nicht vor einem Lamborghini Huracán.

Der in grellem Verde Mantis lackierte Huracán, der kürzlich erst die Achttausendermarke in der Produktion geknackt hat, war seinem Besitzer im Innenraum wohl etwas zu langweilig im Vergleich zu seinem expressiven Äußeren. Verständlich, denn wer sich nicht an das Lamborghini-eigene Veredelungsprogramm „Ad Personam“ bei der Neuwagenbestellung herantraute, erntete mit einem Interieur in recht tristem Schwarz nicht gerade die Lorbeeren. Klar, das ist Jammern auf hohem Niveau, und doch erwartet man bei einem Fahrzeug dieser Klasse und dieser Performance etwas mehr. So ist es nachvollziehbar, dass dieses Exemplar den Weg nach Sofia zu Vilner fand.

Nun finden sich im Interieur abermals Lederakzente im Farbton Verde Mantis. Einsätze in den Sportsitzen, Applikationen an den Türtafeln und am Armaturenbrett und grün eingefasste Fußmatten lockern die schwarze Höhle gekonnt auf und wirken dennoch so selbstverständlich, als wären sie seit der Neuwagenauslieferung in Sant‘ Agata Bolognese bereits da gewesen. Auch die Sicherheitsgurte sind nun in grün gehalten. Zusätzlich verbaute Vilner ein Lenkrad mit Einlagen aus Echtcarbon. Wie gesagt: manchmal muss es halt ein bisschen individueller sein.

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