Mit dem neuen Kia Stinger haben die Koreaner bereits gezeigt, dass sie nicht nur biedere Klein- und Mittelklassewagen bauen können. Mit dem neuen Proceed Konzept manifestiert Kia allerdings seinen Anspruch zukünftig auch im Oberhaus mitmischen zu wollen. Wir sehen ein Shooting Brake Konzept, dass seinen deutschen oder englischen Rivalen in nichts nachsteht. Kurze Überhänge, eine lange Motorhaube und das tief nach hinten gezogene Kombiheck machen Lust auf mehr. Wahrscheinlich mit 20 Zöllern gefüllt werden die Radhäuser des Konzeptautos, das wir ab kommender Woche auf der IAA in Frankfurt bestaunen dürfen. Die Front des Koreaners ist augenscheinlich in Anlehnung an den Stinger entstanden und dürfte bereits, trotz des sehr frühen Entwicklungsstadiums, seriennah ausfallen.

Das Heck, mit seinem durchgehenden Leuchtband, wirkt stimmig und zugleich sportlich. Ähnlich wie beim aktuellen Range Rover Velar scheinen die Türgriffe versenkbar zu sein. Interessant ist auch, dass der Proceed ohne B-Säule auskommen dürfte. Auf der C-Säule prangt ein großes GT Logo. Wie viel Gran Turismo allerdings im neuen Kia Proceed stecken wird hängt auch maßgeblich davon ab, welche Antriebe die Koreaner anbieten.

Der aktuelle pro_cee’d kommt nur mit 4-Zylinder Motoren aus. Sollte der neue Proceed auf das aktuelle Modell folgen, gehen wir davon aus, dass Kia hieran nichts ändern wird. Eine große Überraschung wäre es allerdings, wenn die Koreaner eben doch den mächtigen 370 PS V6 aus dem Stinger unter die Motorhaube packen. Mehr Informationen erwarten wir uns ab dem 12. September von der IAA in Frankfurt. Dann starten die offiziellen Pressetage der deutschen Leitmesse für die Autoindustrie.