Vom Kompaktwagen über Coupe, Limousine und Kombi bis hin zum Hypercar versuchen Hersteller die Rundenzeiten der Konkurrenz auf der Nordschleife zu unterbieten. Eine Rekordrunde in seiner Klasse (von denen es mittlerweile unzählige gibt) bedeutet für das jeweilige Fahrzeug einen nicht zu unterschätzenden Marketingerfolg, weshalb die Hersteller immer versuchen, von sich behaupten zu können, die Schnellsten auf dem Ring zu sein.

Bei den Power-Kombis hat Mercedes seit Neuestem die Nase vorn. Und hierzu muss man sagen, dass dieser Rekord nicht von Mercedes selbst gefahren und anschließend via Youtube-Video ohne Anspruch auf Fairness bewiesen wurde, wie es oft der Fall ist. Stattdessen fuhr Christian Gebhardt, Testfahrer bei „Auto, Motor und Sport“ die Rekordrunde.

Er brauchte lediglich 7:45,19 Minuten, um den über 2100 kg schweren, schwäbischen Pampersbomber über die 20,83 km der Nordschleife zu pilotieren. Das ist sogar schneller als ein Porsche 997 GT3 RS, der mit 7:48min über zweiSekunden langsamer ist.

Die für einen Kombi sensationelle Zeit liegt laut den Testern der AMS nicht nur an dem handgefertigten Vierliter-V8-BiTurbo mit 612 PS und 850 Nm, der seine Kraft über eine 9-Gang Automatik in Verbindung mit dem AMG-Allradantrieb 4Matic+ an die Straße abgibt, sondern auch den der „sehr guten Fahrwerksabstimmung“.

Was jetzt noch fehlt, ist eigentlich nur der Conter von Porsche, die mit dem Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo ja einen nochmals stärkeren Kombi im Portfolio haben. Wir sind gespannt ….

Galerie: Mercedes E63 S AMG T-Modell