Tja, was soll man sagen? Da ist er also, der neue Lamborghini Urus, der schon seit Jahren durch eine zukünftige und jetzt also aktuelle Modellpalette geisterte. Mit dem Urus beerben die Italiener – irgendwie – die LM002, der das bislang erste und einzige SUV des Sportwagenbauers war. Ob diese Wiederbelebung nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Lamborghini selbst verspricht sich durch das neue Modell eine Verdopplung der Produktionszahlen und einen tüchtigen Anstieg bei Umsatz und Gewinn.

Lamborghini Urus: So schnell wie ein AMG GT R

Angetrieben wird der geduckt daherkommende Urus von einem Biturbo-V8 mit vier Litern Hubraum. Das Aggregat stemmt 650 PS bei 6.000 U/min und 850 Nm zwischen 2.250-4.500 U/min. Gekoppelt an eine Achtgang-Automatik soll das 2,2 Tonnen schwere SUV dank Allradantrieb in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 stürmen – genau so schnell wie ein Mercedes-AMG GT R – in 12,8 Sekunden Tempo 200 erreichen und erst bei 305 Sachen die Segel streichen. Damit wäre der Urus dann das schnellste SUV der Welt. Hut ab!

Der ab Sommer 2018 in Deutschland erhältliche und mindestens 204.000 Euro teure Lamborghini Urus misst stolze 5,11 Meter und hat einen Radstand von rund drei Metern. Er ist mehr als einen halben Meter höher also der Aventador und hat serienmäßig fünf Sitzplätze. Optional sind auch zwei Einzelsitze in der zweiten Reihe zu haben. Das Kofferraumvolumen – ja, dieser Lamborghini hat einen Kofferraum – geben die Italiener mit immerhin 616 Litern an. Wer noch mehr Platz für Ski-Ausrüstung und/oder Champagner-Kisten braucht, kann – hört, hört – sogar noch die Rückbank umklappen.

Urus vom Tuner: Wann kommt die 800 PS-Variante

War sonst noch was? Ach ja: Der Lamborghini Urus basiert auf dem kommenden Audi Q8 und natürlich kommt auch der Motor des italienischen SUVs aus dem Audi-Regal. Wir sind gespannt, wann die ersten Urus mit gepushtem 800 PS-Aggregat vom Tuner-Hof rollen.

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