Quasi beim Vorbeigehen hat der neue Lamborghini Aventador Superveloce Jota, kurz SVJ, die neue Bestmarke des aktuellen Porsche 911 GT3 RS geschnupft. Statt in 6 Minuten und 56 Sekunden schaffte es der Lamborghini, inoffiziell, in gut 6 Minuten 54 Sekunden. Alles andere als ideal schienen dabei die Bedingungen auf der Nordschleife zu sein. Das führt dazu, dass die Spekulationen angeheizt werden wie schnell denn der Lambo nun wirklich um den Ring ballern kann.

Einige Kollegen sehen gar den heftigen Rundenrekord des aktuellen Porsche GT2 RS in Gefahr, der im letzten Jahr eine Zeit von 6:47,30 in den ehrwürdigen Ring-Asphalt hämmerte. Der sich noch im Test befindende Lamborghini Aventador Superveloce Jota erhält voraussichtlich einen 6,5-Liter großen V12-Motor der bis zu 800 PS leisten soll. Damit wäre der italienische Stier um rund 100 PS stärker als der GT2 RS.

Für einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife ebenfalls nicht nachteilig ist das adaptive Aerodynamik-System des Aventador mit dem klangvollen Namen Aerodinamica Lamborghini Attiva (ALA). Es ist im Stande innerhalb nur einer halben Sekunde die Luftströme am Aventador der aktuellen Fahrsituation anzupassen. Der Lamborghini Aventador SVJ kommt voraussichtlich Ende 2018, Anfang 2019 auf den Markt.

Und wo wir gerade bei Rundenzeiten sind noch eine Randnotiz: der Lamborghini Urus, vom italienischen Sportwagenbauer selbst als schnellster SUV auf dem Track bezeichnet, hat die Nordschleife in gut 7 Minuten und 47 Sekunden umrundet. Diese Zeit ist bei weitem nicht offiziell und wurde durch Petrolheads am Ring gemessen – doch sehen wir hier schon die offiziellen 7 Minuten und 51 Sekunden des Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio in Gefahr. Doch nur, wenn sich Lamborghini überhaupt dazu entschließt den Urus offiziell einer Zeitabnahme auf dem Ring zu unterziehen.

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