Die Kollegen der AutoBild halten aktuell noch an ihrer Vermutung fest: der Golf 8 R soll, wenn vielleicht auch nur als Sonderserie, mit einem 3,0-Liter großen VR6-Biturbo auf den Markt kommen. Wir glauben allerdings, dass sich dieses Thema spätestens mit dem neuen WLTP-Zyklus und der Einführung des Benzinpartikelfilters erledigt haben dürfte. Bereits der aktuelle Golf 7 R wird von den neuen Regularien maßgeblich betroffen sein, verliert er in naher Zukunft durch den Partikelfilter wohl zehn seiner 310 PS – das Handschaltgetriebe hat VW Beim R-Golf bereits ausgemustert.

Laut Gerüchten sollte das angedachte VR6-Aggregat im Golf 8 R voraussichtlich 400 PS und 450 Nm leisten, was in etwa den Leistungsdaten des aktuellen RS 3 von Audi entspricht. Dass Audi im Zweifel den 5-Zylinder-Turbo an Volkswagen ausleihen wird gilt hingegen als unwahrscheinlich. Zwar werden immer wieder Golf-Modelle mit 5-Zylinder-Klang gesichtet, doch stecken hier meist versteckte Audi-Testträger unter der Volkswagen-Haut. Gleiches gilt auch im Bezug auf einen möglichen Tiguan R mit 5-Zylinder, der allem Anschein nach den zukünftigen Audi RS Q3 verschleiern soll.

Um den Anschluss an Audis Kompaktsportler nicht zu verlieren wird der neue Golf 8 R dennoch mit mehr Leistung aufwarten müssen. Zwischen 380 und 420 PS sind, dann zwangsweise an ein 7-Gang-DSG gekoppelt, möglich. Die zuvor genannten 450 Nm Drehmoment (mindestens) wahrscheinlich. Wo die Reise beim R-Golf wirklich hingehen wird könnte bereits die neue Generation des Audi A3/S3 zeigen, die noch in diesem Jahr der Weltöffentlichkeit präsentiert werden soll. Dass Volkswagen allerdings an einem neuen VR6 arbeitet gilt als offenes Geheimnis. Wenngleich der Golf R davon womöglich nicht mehr profitiert, gilt sein Einsatz im Arteon weiterhin als wahrscheinlich. Schließlich will Volkswagen das viertürige Coupé noch weiter oben im Mittelklassesegment positionieren.

HGP liefert nocht einen echten VR6 im Golf 7 R!

Ein Golf R zum Pferde stehlen, oder wahlweise Porsche jagen. Denn mit seinen 740 PS (925 Nm!) aus einem 3,6-Liter großen VR6-Biturbo-Motor (Basis Passat R36) zerlegt der HGP Golf so ziemlich alles, was derzeit in Zuffenhausen vom Band läuft. Runde drei Sekunden braucht der 7er-Golf-R für die 100 Kilometer Marke. Aber damit nicht genug. In guten 8,9 Sekunden sprintet der Power-Allradler aus Ohmden (Baden-Württemberg) auf Tempo 200; um nach 22 Sekunden die stolze Marke von 300 Kilometer pro Stunde zu knacken. Der Wahnsinn kennt auch dann noch kein Ende: bei 320 Km/h endet die Tachoskala – gemessen wurde der Golf allerdings mit mehr als 330 Sachen!

Quelle: AutoBild.de

Eine Antwort

  1. Tom

    Denke schon das Vw im Golf endlich wieder stärke zeigt..Immerhin ist der Golf ja Erfinder in der golfklasse.. Da finde ich es ja verwunderlich da es überhaupt einen Audi rs3 gibt, wenn man bedenkt das der Golf in dieser Klasse der platzhirsch in jeder Disziplin sein sollte bzw muss.

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