Die Vorherrschaft des Internets wächst. Kaum ein Aspekt des täglichen Wirtschaftslebens ist davon ausgenommen – auch nicht die in Deutschland vorgeschriebene KFZ-Versicherung.

Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Autos und Lastwagen wächst kontinuierlich. In diesem Jahr sind es rund 46,475 Millionen Fahrzeuge und damit fast 800.000 mehr als noch im Vorjahr. 90 verschiedene Gesellschaften bieten KFZ-Versicherungen an. Das ist zwar ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Rekordjahr 2004, als sich 109 Anbieter auf dem deutschen Markt tummelten, aber immer noch eine fast unüberschaubare Auswahl.

Doch wo die Autobesitzer früher zum Makler im Ort gegangen sind, werden heute immer mehr Verträge online abgeschlossen. Vergleichsportale gehören zum Suchrepertoire von Kunden. Mit nur wenigen Eingaben lassen sich dort die günstigsten Angebote finden, und auch der Abschluss der Versicherungen ist im Regelfall schnell und unkompliziert.

Allerdings sollte man sich nicht nur auf ein Portal verlassen. So gut wie keines hat alle 90 KFZ-Versicherer auf der Liste, so dass der Überblick unvollständig sein kann.

Ein weiterer Knackpunkt: Wer nur auf den Preis achtet, kann sich kräftig verkalkulieren. Die dafür gebotenen Leistungen können stark variieren, und auf die kommt es im Endeffekt an. Wie sieht der Schutz aus, wenn das Auto für Auslandsreisen genutzt wird? Welche Höchstsummen sind festgesetzt? Wie hoch ist die Selbstbeteiligung?

All die Fragen, die normalerweise der Makler beantworten würde, sollten auch im Internet untersucht werden, denn auch im Vergleichsportal kommt es auf das Kleingedruckte an.

Das gilt für Autoversicherungen genauso wie für die anderen Branchen, die sich inzwischen stark aufs Internet verlassen. Das reicht von Flugbuchungen über Vergleichsportale, bei denen diverse Nebenkosten zu deutlich höheren Preisen führen können, beziehungsweise zu Strafgebühren beim Überschreiten von Koffermaßen oder Gepäckgewicht, bis zu Einkäufen aus dem Ausland.

Eine der Branchen, in denen die Vergleichsportale für zusätzliche Sicherheit für den Kunden sorgen, sind Online-Casinos. Wer sich etwa unter casinosource.at schlau macht, findet die sichersten Anbieter klar und deutlich gelistet, inklusive Wertung.

Auch die KFZ-Anbieter lassen sich auf ihre Qualität hin vergleichen. Stiftung Warentest und andere Einrichtungen und Firmen prüfen regelmäßig die Angebote auf dem Markt, und auch die Verbraucherzentrale hält ein Auge darauf, was in deutschen Landen so vor sich geht.

Wenn man eine Versicherung gefunden hat, die sowohl von der Seriosität wie auch den Konditionen den Wunschvorstellungen entspricht, ist der Abschluss mit wenigen Klicks im Internet erledigt.

Die alte Doppelkarte fürs Verkehrsamt wird elektronisch zugestellt, und zwar in Form einer elektronischen Versicherungsbestätigung (kurz eVB). Die eVB-Nummer kann entweder ausgedruckt und zur Zulassungsstelle mitgenommen werden, wird aber auch vom Versicherer an das Kraftfahrt-Bundesamt geschickt.

Das passiert nicht nur bei Neuanmeldungen, sondern auch beim Wechsel des Versicherers – ein Fall, der durch Online-Abschlüsse immer häufiger wird.

Denn die Versicherungen sind nicht nur bequemer zu vergleichen, sie sind als Direktabschluss teilweise sogar günstiger, weil ein Großteil der Verwaltungs- und Werbekosten für die Anbieter wegfallen.

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