Nein, mit „nur“ 473 PS kann der für die Detroit Motor Show angekündigte Lexus GS F der deutschen Konkurrenz aus BMW M5, Mercedes E63 AMG und Co. nicht das Wasser reichen. Aber eine Alternative zu BMW 550i (450 PS) oder Audi S6 (450 PS) könnte der schicke Japaner durchaus sein. Außerdem wurde es mal Zeit, dass die Toyota-Nobelmarke endlich auch mal seine Limousine mit dem „F“-Zusatz adelt. Zudem kann der Lexus GS F einen der letzten frei saugenden V8 auf dem Markt in die Waagschale werden.

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Der fünf Liter große Motor gibt seine 473 PS bei 7.100 U/min ab und stemmt seine 527 Nm Drehmoment zwischen 4.800 und 5.600 U/min auf die Welle du weiter an die Hinterräder. Geschaltet wird über eine laut Lexus „extrem schnell schaltende“ Achtgang-Automatik mit Schaltpaddels hinter dem Lenkrad.

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Um die Sportlichkeit des Lexus GS F zu erhöhen, haben ihm seine Entwickler ein sogenanntes Torque Vectoring Differential (TVD) mit auf den Weg. Es verfügt über drei Modi (Standard, Slalom, Track), wobei letztgenannter für „höchste Fahrstabilität auf der Rennstrecke“ sorgen soll. Mit dieser Auslegung dürfte sich der Japaner von der hiesigen Konkurrenz ein Stück weit abheben.

Zu welchen Fahrleistungen der bereits aus dem Lexus RC F Coupé bekannte V8 die über 1,8 Tonnen schwere Limousine beflügelt, verraten die Japaner noch nicht. Doch es dürfte wohl in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis zu rund 260-270 km/h Topspeed gehen. Preislich könnte sich die neue F-Limousine auf Augenhöhe mit der deutschen Konkurrenz befinden also etwa 75.000 Euro kosten.

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