Kleiner Motor raus, grosser Motor rein. Diese, zumindest in der Theorie wohl einfachste Variante des Tunings, erfreut sich seit Jahren speziell bei Fahrzeugen mit kleiner Karosserie großer Beliebtheit und mündet mitunter in waffenscheinpflichtigen Geschossen wie dem G-Power G1 Hurricane RS. Was bei modernen Fahrzeugen mit all der komplizierten Regelelektronik machbar ist, muss bei Modellen älteren Jahrgangs ja dann ebenso gut funktionieren, dachte sich dieser M3-Besitzer aus den USA und ließ in seinen 1989er E30 einen 5,7-Liter-V10 verbauen.

 

Der von Piper Motorsports aufgebaute DINAN Stoker-V10 mit ehemals fünf Litern Hubraum wurde dabei an eine Sechsgang-Handschaltung gekoppelt und lässt seine Kraft ausschließlich auf die Hinterachse los. Zwar gibt es keine genaueren Informationen zur exakten Leistungsangabe, mehr als 600 PS sind aber wohl auf jeden Fall drin. Während der umfangreichen Umbaumaßnahmen erhielt der M3 darüber hinaus auch noch ein eigens angefertigtes Cockpit, indem bis auf den Mitteltunell nicht mehr viel der Serie entsprechen dürfte. Digitaldisplay, Schalensitze und ein Alcantara Sportlenkrad sprechen für sich. Insgesamt soll der M3 so schon mehr als 10.000 km ohne weitere Zwischenfälle zurück gelegt haben. Von außen gibt sich der Hardcore-M3 mit Vierrohrauspuffanlage und veränderten Heckspoiler zu erkennen, entspricht sonst aber weitestgehend der Serienoptik.

Und der Preis für das Gesamtkunstwerk: Nicht unbescheidene 224.500 Dollar. Im Anbetracht des Aufwands aber auch wiederum vertretbar.

Zum Angebot geht es hier.

Alternative mit 5.0-Liter-V8: Galerie (16 Bilder)

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