Tesla Model 3: So geht Auto-Verkaufen

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“276k Model 3 orders by end of Sat” – Mit diesem Tweet informierte Tesla-Chef Elon Musk seine mehr als 3,6 Millionen Follower darüber, dass in knapp drei Tagen 267.000 Vorbestellungen für den neuen Tesla Model 3 eingegangen seien. Glückwunsch Elon. So macht man das.

Rechnet man nun hoch, wie viel Tesla seit Präsentation des Model 3 eingenommen hat – es müssen 1.000 Dollar Anzahlung geleistet werden – dann landen wir bei munteren 267.000.000 Dollar (267 Millionen), die aufs Firmenkonto von Tesla geflossen sind. Und das, obwohl noch kein Kunde den Model 3 jemals selbst gefahren ist, niemand weiß, welche Antriebs- oder Akkutechnik denn nun zum Einsatz kommen. Nur so viel ist bereits bekannt: Fünf Personen soll der Tesla Model 3 Platz bieten, ein 2,10 Meter langes Surfbrett soll irgendwie reingehen, in unter sechs Sekunden geht’s auf Tempo 100 und rund 350 Kilometer Reichweite sollen möglich sein. Ach ja: 35.000 Dollar soll der rein elektrisch angetrieben Fünftürer kosten und frühestens Ende 2017 soll die Produktion starten. Geplant sind rund 500.000 Wagen pro Jahr.

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Diese Zahl schafft Tesla freilich nur, wenn die selbst gebaute „Giga-Fabrik“, das angeblich größte Gebäude der Welt, in der Tesla Akkus in bisher nicht dagewesener Stückzahl fertigen will, rechtzeitig fertig wird und seine Arbeit aufnehmen will. Und selbst dann werden wohl viele der Kunden, die heute bestellen, erst irgendwann Mitte 2018 ihren Wagen in Empfang nehmen können.

Wer nicht zum Marktstart des neuen Tesla Model 3 warten will, der kann sich ja bis dahin einen Model S oder einen Model X leasen. Zugegeben, diese beiden Modelle sind etwas teurer als der neue Stromer, aber dafür bieten beide auch deutlich mehr Platz und sind im besten Fall in knapp drei Sekunden auf Tempo 100.

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