Weniger zum Fahren, mehr etwas fürs Auge – der letzte Rolls-Royce Phantom VII, der nach 13 Jahren Produktion die heiligen Hallen in Goodwood verlassen hat, geht an einen Sammler und macht seinem Namen alle Ehre. Alles an diesem Auto ist laut Rolls-Royce „bespoke“ – also handgefertigt. Bei dem letzten Luxusliner aus der aktuellen Modellgeneration fahren die Briten noch einmal alles auf, was gut und teuer ist. Angefangen von der Farbe „Blue Velvet“ über einen (selbstredend) langen Radstand, bis hin zu einer gänzlich individuellen Innenausstattung hat der „renommierte und zeitgenössische“ Käufer nichts ausgelassen.

Da versteht es sich fast von alleine, dass die handgemachten 4.000 Euro Schuhe aus Italien auf feinstem Teppich aus Lammwolle platziert werden. Oder dass die Spirit of Ecstasy, vom Fußvolk gerne Emily genannt, aus purem Silber besteht. Weitere Highlights sind die extrem detailverliebten Holzarbeiten, die an die glorreichen Zeiten der Oceandampfer aus den 1930er Jahren erinnern sollen – und das handverlesene Leder mit seinen doppelt gearbeiteten Kontrastnähten.

Mit dem Ende der Produktion des aktuellen Phantom macht Rolls-Royce nun offiziell dem Nachfolger Platz, der wohl in der zweiten Jahreshälfte auf der IAA in Frankfurt sein Debüt feiern wird.

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