Am Ende war Opel den Franzosen runde 2,2 Milliarden Euro wert! Damit übernimmt der Zusammenschluss aus Peugeot, Citroen und DS den deutschen Traditions-Autobauer aus der Hand von General Motors. Neben der Hauptmarke Opel wird auch dessen Derivat auf der Insel – Vauxhall – mit veräußert. Mit diesem Coup werden die Franzosen im Handstreich zum zweitgrößten Autobauer in Europa – hinter Volkswagen und knapp hinter Renault-Nissan. Neben den Namensrechten an Opel und Vauxhall erwirbt PSA sechs Montagewerke und fünf Fabriken zur Herstellung von spezifischen Fahrzeugkomponenten. Ebenfalls im Preis inkludiert ist das Technologiezentrum in Rüsselsheim das auch GM für andere Marken des Konzerns genutzt hatte. GM wird dieses nun ins italienische Turin verlegen.

Rund 40.000 Mitarbeiter bekommen demnächst einen neuen Chef und unterstehen ebenfalls dem PSA-Konzern. Wie es indes mit den derzeit genutzten Fahrzeugplattformen aussieht – die in weiten Teilen auf GM-Technologie basieren – wird erst die Zukunft zeigen. Es sieht aber derzeit danach aus, dass Opel in den kommenden Jahren Plattformen von PSA nutzen wird.

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