Für knapp 62.000 Euro steht der Alfa 4C in der Preisliste. Angesichts der gebotenen Optik und Fahrleistungen ein durchaus angemessener Preis. Wer nach dem Kauf noch ein paar Euros auf der hohen Kante hat und seinen 4C zum echten Porsche-Schreck hochrüsten lassen will, der sollte vielleicht den Weg zu Pogea Racing in Friedrichshafen antreten.

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Zugegeben, schon die knapp 1.000 Kg leichte Ausgangsbasis mit dem 1,7-Liter-Turbomotor (240 PS, 350 Nm) unter der Haube muss sich nicht verstecken. In 4,5 Sekunden geht’s auf Tempo 100 und 258 km/h Topspeed gehen auch in Ordnung. Vor allem die Agilität des kleinen Kurvenräubers macht einen aber süchtig. Doch Pogea Racing sieht dennoch Potenzial, verhilft dem Vierzylinder-Turbo in zwei Schritten zu 293 PS und 415 Nm, bzw. zu 313 PS und 435 Nm. Erreicht wird das Leistungsplus in Stufe 1 durch eine neue Software für das Steuergerät, bei Stufe 1 Plus kommen eine neue Abgasanlage, ein 200-Zellen-Kat sowie ein neuer Luftfilter hinzu. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In nur 3,9 Sekunden geht es mit der zweiten Stufe auf Tempo 100 und der Topspeed liegt bei 301 km/h.

Darüber hinaus bietet Pogea Racing diverse Karosserie-Teile für den Alfa 4C ab. Los geht’s bei einer neue Front- und Heckschürze, die aus Carbon gefertigt sind und durch einige Applikationen aus Sichtcarbon ins rechte Licht gerückt werden. Der Heckdiffusor besitzt mittige Aussparungen für Endrohre mit 101 Millimetern Durchmesser, die der Tuner in Kohlefaser oder Edelstahl anbietet. Bei der optionalen, neuen Abgasanlage hat der Kunde die Qual der Wahl. In der Aufpreisliste finden sich Versionen mit und ohne Klappensteuerung sowie mit und ohne Schalldämpfer sowie Kombinationen daraus an. Nicht ganz selbstverständlich: Alle Varianten haben den TÜV-Segen.

Ergänzend bietet der Tuner neben einem aus PEC oder Carbon gefertigten Heckpoiler an, der bei Tempo 160 für 35 Kilo mehr Anpressdruck sorgen soll, noch ein Update für das Fahrwerk an. Es ist nach dem Eingriff in Höhe und Härte verstellbar und kann so optimal auf die Einsatzgebiete (Autobahn, Landstraße, Rennstrecke) eingestellt werden.

Was die einzelnen Positionen des „Centurion“-Umbaus kosten, verrät Pogea Racing gerne auf Anfrage.

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