Ferrari und McLaren haben es mit diversen FXX-Modellen (zuletzt dem FXX K) und dem P1 GTR vorgemacht, nun bringt also auch Aston Martin einen reinrassigen Rennwagen für den privaten Einsatz auf der Rennstrecke. Das V12-Ungetüm hört auf den Namen Vulcan und verzichtet im Gegensatz zu den zuerst genannten Konkurrenten auf einen Hybrid-Antrieb. Statt Seiner kommt eine Evolutiosstufe des Sieben-Liter-V12 aus dem Aston Martin One77 zum Einsatz. Das Aggregat legt um 60 PS zu und mobilisiert im Vulcan nun 800 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe (hinten verbaut) an die Hinterräder abgegeben. Zu Fahrleistungen äußerten sich Briten allerdings noch nicht.

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Dafür dürfte der Preis für das auf 24 Wagen limitierte Modell, das im Grunde fast nur aus Kohlefaser besteht und eine perfekte Gewichtsverteilung aufweisen soll, feststehen. Von rund zwei Millionen Euro netto, also etwa 2,38 Millionen Euro brutto ist die Rede. Damit liegt der Vulcan auf Augenhöhe mit dem Ferrari FXX K und dem McLaren P1 GTR.

Zwei Faktoren sollen dafür sorgen, dass das teuere Spielzeug nicht schon in der ersten Rennstrecken-Kurve in die Planke schießt. Zum einen die Carbon-Keramik-Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 380 Millimetern an der Vorder- und 360 Millimetern an der Hinterachse. Und zum Zweiten die angebotenen Track-Days für die Besitzer, die so an die Möglichkeiten ihres neuen Spielzeugs herangeführt werden sollen. Im Rahmen dieser Veranstaltungen dürfen sie in einem speziellen Fahrsimulator wie auch hinterm Steuer eine Aston Martin V12 Vantage S, eines One77 sowie eines Vantage GT4-Renners üben.

Wer sich den Aston Martin Vulcan einmal in Natura ansehen will, der sollte den Weg zum Auto Salon Genf 2015 (5. bis 15. März) auf sich nehmen, denn hier feiert das V12-Tracktool seine Weltpremiere.

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