Brutales Ding: Audi RS6 Avant von MTM und Mansory

Ja klar. Auch einem Audi RS6 Avant mit Serienleistung von 600 PS und 800 Nm steht ein Widebodykit. Mit einem solchen Powerkombi kann man natürlich ruhig mal auf dicker Hose machen. Noch „stimmiger“ ist der Auftritt dann natürlich, wenn man dem V8-Biturbo unter der Haube vorher noch etwas mehr eingeschenkt hat. Ende vom Lied: Wenn sich Mansory und MTM zusammentun, dann kommt garantiert etwas mächtig Imposantes dabei heraus – auch wenn es wohl leider leider ein Einzelstück bleibt.

Wie es sich für Umbauten aus dem Hause Mansory gehört, kommt der RS6 nach der Behandlung in Tunerhand mit einem überaus aggressiven Bodykit aus Carbon daher. Breite Backen, dicke Schweller und gewaltige Lufteinlässe sind nichts für Introvertierte. Schlussendlich spendiert der Tuner dem Kombi noch ein paar 22-Zoll-Alus mit entsprechender Bereifung.

Mehr vom RS6 Avant!

Um nun das optische schon deutlich entfachte Gerät auch leistungsseitig anzupassen, freut sich Audi-Spezialist MTM, sein „Stage 2“-Kit verbauen zu dürfen. Es beinhaltet ein umprogrammiertes Steuergerät, eine Getriebeanpassung, sowie eine Anpassung der Höchstgeschwindigkeit, neue Ansaugung und eine neue Abgasanlage ab Vorschalldämpfer.

Nach den Anpassungen wuchtet der Vierliter-Biturbo-V8 feine 820 PS sowie 1.167 Newtonmeter Drehmoment auf die Welle. Diese Leistung soll reichen, um den über zwei Tonnen schweren Kombi in 2,9 Sekunden auf 100 km/h, in 9,1 Sekunden auf 200 km/h und munter weiter bis 330 km/h Topspeed stürmen zu lassen. Zum Vergleich: Im Serien-RS6 benötigt man 3,6 Sekunden für den Standardsprint und Schluss ist bei abgeregelten 250 km/h.

Bilder: www.auditography.com