Man man man, was betont Audi die neu entdeckte Sportlichkeit seiner neuen TT-Edition. Ja, richtig gehört, nach A6, A7, SQ5 und Q3 kommt nun das Sondermodell S line competition für Roadster und Coupé. Es soll insbesondere mit seiner umfangreiche Serienausstattung und einer „sportlicheren“ Optik überzeugen. Insgesamt fanden wir derlei Ausdrücke zehn mal in der Pressemitteilung – wie viel ist also dran?

Audi TT Roadster S line competition

Zunächst zeigt sich die neue „Sportlichkeit“ am Außendesign: gut, der beim competition stets feststehende Heckspoiler sieht schon seit dem Vorgänger RS immer etwas nach Möchtegern aus, schwarze Applikationen (unter anderem der Frontgrill, die Außenspiegel und die Endrohre) fallen höchstens dem Kenner auf. Da sind die schwarz lackierten 19-Zöller schon eher ein Blickfang. Nimmt man den Roadster, ist auch das Verdeck stets schwarz.

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Das passt schließlich immer zu den vier erhältlichen Außenfarben Gletscherweiß, Tangorot, Nanograu und Arablau. Ebenso dunkel bleibt der Innenraum, der serienmäßig mit den S-Sportsitzen in schwarzem Leder und Alcantara samt grauen Kontrastnähten aufwartet. Die zieren auch das unten abgeflachte Multifunktionslenkrad. Außerdem montiert Audi ab Werk sein Virtual Cockpit, das im S line competition auch auf den aus dem TTS bekannten Sportmodus und mittigem Drehzahlmesser programmiert ist. Und sonst? Sonst gibt’s selbstredend eine Tieferlegung um 10 Millimeter sowie Audi drive select, damit der TT den Namen „competition“ zumindest nicht ganz zu Unrecht tragen darf. Wer nun also mehr „Sportlichkeit“ in sein Leben bringen will, kann den TT S line competition als Coupé ab 41.940 Euro (Roadster: 44.340 Euro) bestellen – er ist ausschließlich als 2.0 TFSI mit 230 PS (wahlweise mit quattro und S-tronic) erhältlich. Damit kostet er rund 6.000 Euro mehr als das Standardmodell.