Man könnte meinen, wenn ein viersitziges Cabrio auf den Namenszusatz „Speed“ hört und serienmäßig mit einem Sechsliter-W12-Biturbomotor daher kommt, dass es hier nun wirklich keinen Anlass mehr zum Tuning gäbe. Falsch gedacht. Auf der IAA (17. bis 27. September) zeigt Tuner Mansory einen optisch und technisch mächtig aufgemöbelten Bentley Continental GTC Speed.

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Schon optisch macht der offene Brite nach dem Mansory-Tuning mächtig auf dicke Hose. Im Einzelnen bekam der GTC Speed eine neue Frontschürze, eine neue Motorhaube, Carbon-Applikationen an der A-Säule, neue Seitenschweller, einen Heckdiffusor sowie einen Heckspoiler und eine orangene „Effektlackierung“ verpasst. Das Ergebnis kann wohl mit Fug und Recht als Eyecatcher bezeichnet werden.

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Dabei schreit das Cabrio nur laut „HIER“, es brüllt auch mit 1.001 PS und 1.200 Nm jeden Gegner in Grund und Boden. Um das Leistungsplus um 366 PS und 400 Nm zu erreichen, wurde der W12-Motor grundlegend modifiziert, bekam unter anderem neue Kolben, Pleuel, Turbolader und Abgasanlage.
Nach diesem sicherlich nicht ganz billigen Eingriff soll das knapp 2,5 Tonnen schwere Dickschiff in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 kommen und 330 km/h Topspeed schaffen. Zum Vergleich: Das Serienmodell schafft den Sprint dank Allradantrieb in 4,4 Sekunden ist mit 327 km/h nahezu genauso schnell.