Normalerweise steht die Bezeichnung „Black Edition“ für sportlichere und besonders leistungsstarke Fahrzeuge, um beispielsweise die „Black Series“-Modelle von Mercedes-AMG zu nennen. Bei Bentley hingegen bedeutet dieser Zusatz hingegen: schwarze Akzente hier, schwarz lackierte Felgen und ein besonderes Interieur dort. Mehr Leistung hat der Bentley Flying Spur Black Edition nicht, doch da es ihn ohnehin nur mit der etwas stärkeren V8 S – Motorisierung gibt, ist das nach Ansicht von Bentley auch nicht notwendig. Außerdem wollte man sicherlich nicht dem W12 zu nahe treten, der mit über 630 PS in seiner „S“-Variante immer noch top of the range ist.

So treiben den viertürigen Continental, der auf seinen Namen jedoch seit der jüngsten Modellpflege vor einigen Jahren verzichten muss und nur noch auf „Flying Spur“ hört, muntere 528 PS und 680 Newtonmeter Drehmoment an. Die Power gelangt sodann über einen heckbetonten Allradantrieb an alle vier Räder, die im Falle der Black Edition stets glanzschwarz lackiert sind und ein spezielles Design aufweisen. Es gibt sie nur in 21 Zoll. Ob die dahinter liegenden Bremssättel in schwarz oder rot glänzen, bleibt dem Kunden überlassen. Ferner tragen Teile der Scheinwerfer, der dominante Kühlergrill, der Rahmen der Seitenscheiben sowie eine Zierleiste am Heck schwarz, die Außenfarbe hingegen kann aus der schier unendlichen Farbpalette der Briten gewählt werden.

Dies gilt auch für den Innenraum, auch wenn Bentley standardmäßig ein einfarbiges Interieur mit farblich kontrastierendem Faden und entsprechenden Akzenten auf den vielfach verstellbaren Sitzen anbietet. Ferner sind die Zierleisten bei der Black Edition in Pianolack Schwarz gehalten, Serie ist zudem ein Dreispeichen-Sportlenkrad. Wer es anders möchte, kann sich für das sogenannte Mulliner-Paket entscheiden, das für sämtliche Wünsche Optionen bereithält. Aufpreis für die Black Edition? Darüber spricht man in Crewe nicht.