Erst gestern haben wir euch den AC Schnitzer ACL2 zeigen können, der einem Leser auf der Autobahn vor die Linse gefahren ist. Nun bricht der Tuner das Schweigen und stellt das mächtig auf Krawall gebürstete Coupé ganz offiziell vor.

Als Basis für den ACL2 dient der 326 PS starke BMW M235i, den wir durchaus als kraftvoll und vor allem als Spaßgarant bezeichnen würden. Doch AC Schnitzer langt das alles nicht und so stopfte der Tuner den Dreiliter-Sechszylinder-Motor aus dem aktuellen BMW M4 ins Motorenabteil des „kleinen Bruders“. Zudem verhalf das Team dem serienmäßig 431 PS starken Aggregat zu munteren 570 PS. In Kombination mit diversen Diät-Punkten soll der ACL2 auf ein Leistungsgewicht von 2,54 Kg pro PS kommen. Da können selbst Ferrari 458 Italia und Porsche 911 GT3 RS nicht mithalten. Zumindest beim Sprint auf Tempo 100 kann der ACL2 mit seinen 3,9 Sekunden allerdings nicht mithalten. Seine 320 km/h Topspeed hören sich indes schon wieder recht versöhnlich an.

Gleiches gilt für die üppig dimensionierte Bremsanlage. Sie misst 400×38 Millimeter an der Vorder- und 380×28 Millimeter an der Hinterachse. Vorne werden die Scheiben von sechs, hinten von vier Kolben in die Zange genommen. Alle vier Scheiben sind zudem gelocht und bestehen aus einem Carbon-Keramik-Gemisch.

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Doch mit solch vergleichsweise bescheidenen Modifikationen belässt es der Tuner keineswegs. Auch die Serien-Achsen flogen raus und wurden durch Derivate vom BMW M4 ersetzt. In diesem Zusammenhang wurde gleich noch ein Sportfahrwerk mit stufenlos verstellbare Zug- und Druckstufe montiert.

Optisch unterscheidet sich der AC Schnitzer ACL2 durch ein Widebodykit sowie einen festen Heckflügel vom normalen, geradezu schwachbrüstigen und langweiligen Serienmodell. Das Bodykit besteht aus einem Carbon-Heckdiffusor, Kotflügelverbreiterungen vorne und hinten, die den Wagen insgesamt 14 Zentimeter breiter machen, sowie einigen Luftleitwings vorne und hinten. Ebenfalls montiert wurden erwähnter Heckflügel, eine Carbon-Motorhaube und 20-Zoll-Alus mit einer Bereifung im Format 285/25 ZR20.

Und nun wie immer die schlechte Nachricht zum Schluss: Der AC Schnitzer ist ein Einzelstück und kann in dieser Form leider nicht bestellt werden.

AC Schnitzer Pressemeldung

M – An diesem Buchstaben konnte man schon immer echte Sportwagen erkennen. Auf Basis des BMW M 235i wird jetzt auf dem Internationalen Auto Salon Genf vom 3. bis zum 13. März 2016 ein Sportwagen präsentiert, der zwar kein M mehr, aber dafür die Buchstaben AC im Namen trägt. Diese Buchstabenkombination müssten alle motorsportaffinen BMW-Fahrer kennen: Das Tuning-Unternehmen AC Schnitzer steht seit fast 30 Jahren für eine Fahrzeugtechnologie jenseits der M-Serie.

Die BMW-Tuningexperten präsentieren mit dem ACL2 ein Fahrzeug, das 570 PS auf die Straße bringt. Möglich macht dies der Austausch des Serienmotors durch ein M4 Triebwerk mit AC Schnitzer Leistungssteigerung und eine Vmax-Aufhebung über eine Steuergerätprogrammierung. Dabei lässt das Hinterachs-Sperrdifferential mit Drexler-Sperre in Höhe von 25 bis 95 Prozent auch sehr zügige Kurvenfahrten zu. Der optimierte Carbon Ansaugtrakt und eine Leichtbau-Batterie machen unter anderem deutlich, woher der Buchstabe „L“ im Namen des unverkäuflichen Konzeptfahrzeuges kommt: Unter dem Motto „Weniger ist mehr“ haben die Aachener Ingenieure den ACL2 so leicht konzipiert, dass er mit 2,54 Kilo pro PS Fahrzeuge wie den Ferrari 458 Italia oder den Porsche 911 GT3 RS in den Schatten stellt.

In Schach gehalten werden kann die Tachonadel des Ausnahmefahrzeuges durch eine 6-Kolben-Festsattel-Bremsanalage an der Vorderachse mit 400 x 38 mm großen Carbon-Keramik-Bremsscheiben (gelocht) und 4-Kolben-Bremsanlage an der Hinterachse mit 380 x 28 mm großen Carbon-Keramik-Bremsscheiben (gelocht).

Für mehr Dampf unter der Haube sorgt auch die AC Schnitzer Downpipe, die für Leistungs- und Drehmomentzuwächse sorgt. AC Schnitzer Sportschalldämpfer-Anlage mit Spezial-Katalysator (200 cpsi) inklusive AC Schnitzer „Racing EVO Carbon“ Auspuffendblenden in rechts/links Kombination ermöglichen zudem eine atemberaubende akustische Performance – nicht nur auf dem Internationalen Auto Salon Genf.

Wenn AC Schnitzer ein Fahrzeug der M-Reihe in die Finger bekommt, reiben sich Motorsportfans die Hände. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Aachener immer wieder alle Register im Bereich Fahrwerk und der Karosserie ziehen. Der Austausch der Serienachsen des M 235i und Aufrüstung auf M4-Technik und das stufenlos höhenverstellbare und in Zug- und Druckstufe einstellbare AC Schnitzer Clubsportfahrwerk sorgen dafür, dass man schon im Stand den Bewegungsdrang des ACL2 spüren kann. AC Schnitzer Stützlager und die Karosserie versteifende M4 Carbon Federbeinbrücke bringen den Rennsport kompromisslos auf die Straße.

Das sportlich abgestimmte Fahrwerk wird durch eine den Luftdurchsatz und die Aerodynamik optimierende Frontschürze mit AC Schnitzer Carbon Frontspoiler Elementen, AC Schnitzer Frontsplitter und Carbon Front Side Wings (je zwei Stück pro Seite) unterstützt.

Auch das Heck des ACL2 präsentiert sich jenseits der M-Serie: AC Schnitzer Carbon Heckdiffusor, Carbon „Racing“ Heckflügel mit Gurney Abrisskante und Spezial Befestigungsfüßen (250 mm Überstand zum Kofferraum) zeigen, dass weniger Gewicht mehr ist, darunter aber ein starker Auftritt keinesfalls leiden muss.

Mächtig wirken auch die AC Schnitzer Kotflügelverbreiterungen vorne mit Luftauslass-Öffnungen am Radhaus und je drei Luftleit-Wings und die AC Schnitzer Kotflügelverbreiterung hinten, mit Luftein- und zwei Luftauslassöffnungen am Radhaus sowie je zwei Luftleit-Wings. Beide verbreitern das Serienfahrzeug um 140 mm, je 70 mm rechts und links.

Die AC Schnitzer Carbon Motorhaube mit Bonnet Vents in Schwarz und Spezial-Features wie die Sonderlackierung in Classic Racing Green und die AC Schnitzer Spezial-Sportspiegel „Racing“ runden das umfassende Tuning-Paket für die Karosserie auch optisch ab.

Beim Probesitzen werden Tuning-Fans auch vom Interieur begeistert sein, denn ein kompletter Fondumbau lässt das Herz jedes Individualisten höherschlagen. BiColor-Leder Interieur (grünes und perforiertes Nappaleder) in Kombination mit schwarzem Wildleder mit grünen Steppnähten und Interieurleisten in matt lackiertem Classic Racing Green setzen die extreme Performance des ACL2 im Inneren fort.

AC Schnitzer Carbon Rennschalensitze BiColor mit schwarz/grünem Nappaleder und Leder in Carbon-Optik mit ACL2 Schriftzügen, AC Schnitzer 3-Speichen-Sport-Airbaglenkrad „Evo“ mit Nappa- und perforiertem Leder sowie grünem Wildlederindikator und Carbon Türgriffe sowie Mittelkonsole zeigen, dass Design und Ästhetik ebenfalls zu den Kernkompetenzen der AC Schnitzer-Experten gehören.

Das neue AC Schnitzer Kontrolldisplay zur Anzeige z. B. von Öltemperatur, Ansaugluft-temperatur, des Ladedrucks etc. und ein AC Schnitzer Kombi-Instrument mit Tachoanzeige bis 330 km/h (in Vorbereitung) lassen die technischen Finessen des Konzeptfahrzeugs im Inneren augenscheinlich werden. Natürlich dürfen auch die bekannten, außergewöhnlichen Tuning-Teile für das Interieur nicht fehlen: AC Schnitzer Keyholder, Aluminium-Pedalerie, Aluminium-Fußstütze mit beleuchtetem AC Schnitzer Logo, Aluminium-Schaltknopf „Black Line“, Aluminium-Handbremsgriff „Black Line“ und Velours Fußmatten mit AC Schnitzer Schriftzug werden beim ACL2 noch um Türeinstiegsleisten mit ACL2 Logo ergänzt.

Für den Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt der ACL2 nur 3,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h erreicht er auf Radsätzen mit AC Schnitzer Leichtbau-Schmiedefelgen AC1 BiColor (rot eloxiert/poliert) und einer Bereifung vorne und hinten mit 20“ 285/25 ZR 20 Michelin PSS.

Auch wenn der AC Schnitzer ACL2 ein Konzeptfahrzeug ist, eine Vielzahl der präsentierten Umrüstungen sind im Original oder in modifizierter Version für die BMW 2er Modellreihe bei über 40 AC Schnitzer Stützpunkthändlern in Deutschland oder 55 ausgewählten Importeuren weltweit erhältlich. Bei jedem BMW-Partner sollten Tuning-Fans nach elf Buchstaben Ausschau halten: AC Schnitzer.

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Einzelbilder:

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Eine Antwort

  1. Lars

    Geniales Teil. Farbwahl und Fehlgen sind zwar nicht meins, aber das kann man ja spielend leicht ändern. Auch wenn ich ihn mir sowieso nicht leisten könnte, ist es trotzdem schade das es ein Einzelstück ist. Auf der Nordschleife wäre ich dem Gefährt gerne mal begegnet.

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