Der alte M3 CSL auf E46-Basis ist bereits eine Ikone. Ob diesen Status der in den Startlöchern stehende Nachfolger auf M4-Basis auch erreichen kann, wird sich dagegen noch zeigen. Doch zumindest den berühmten Namen darf er tragen, wenn es nach den Kollegen von automobilemag.com geht.

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Denn „GTS“,  wie die heiße Variante noch beim Vorgänger M3 E92 hieß, ist out. Unter anderem, weil die Konkurrenz dieses Kürzel inzwischen beinahe inflationär nutzt (Cayman GTS, Cayenne GTS, Scirocco GTS etc.). Die Vorabversion des „M4 CSL“ wurde bereits – so sind sich die verschiedensten Quellen einig – mit der Vorstellung des neuen Safety Car für die MotoGP gezeigt. Dessen Aerodynamik-Anbauteile könnten zum Teil übernommen werden – Schweller, Schürzen, andere Außenspiegel und möglicherweise sogar ein großer Heckspoiler sind im Gespräch. Nicht zuletzt steht „CSL“ für Leichtbau und dem M4 (1.572 Kilogramm) stünden 100 Kilo weniger gut zu Gesicht. Der Entfall der Rücksitzbank und Carbon-Schalen mit Stoffbezug sollten diese Diät zumindest teilweise möglich machen.

Galerie (BMW M4 MotoGP Safety Car)

Doch schon der M3 CSL E46 war nicht nur leichter, sondern mit 360 zu 343 PS auch stärker. Beim M4 könnte die Leistungsschraube sogar noch ein deutliches Stück weiter gedreht werden: Die Rede ist von rund 500 PS und 600 Newtonmetern Drehmoment (Serie: 431 PS und 550 Newtonmeter), die die Münchener dem Dreiliter-Sechszylinder entlocken würden. Damit wäre der Sprint von 0 auf 100 Km/h in unter vier Sekunden möglich (Serie beim Handschalter: 4,3 Sekunden). Geplant ist die Einführung des M4 CSL für das Jahr 2016, es sollen lediglich 750 Einheiten entstehen. Na dann warten wir mal ab, ob die Jungs von der Automobilmag Recht behalten mit ihren Behauptungen.


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