So also wird die langerwartete zweite Generation des BMW 8er aussehen. Die Münchner haben offiziell die Hüllen zum neuen Premium Coupé fallen gelassen und zeigen eine moderne Hommage an den 90er Jahre Klassiker. An der Front durch die große Doppelniere klar als BMW zu erkennen, verfügt die 8er Konzeptstudie über eine dynamische seitliche Linienführung und einen eleganten Dachabschluss. Das Heck mündet in einem kleinen Bürzel der den sportlichen Grundcharakter des neuen 8er BMW nochmals deutlich hervorhebt.

Und auch der Innenraum zeigt sich sportlich luxuriös. Schalter gehören weitestgehend der Vergangenheit an. Die Mittelkonsole gibt sich betont offen und gibt von allen Seiten den Blick frei auf die zentrale Multimediaeinheit. Der Fahrer indes kann sich mittels volldigitaler Instrumententafel auf den Blick nach vorne konzentrieren. Die Konzeptstudie wartet mit hochwertigen Innenraummaterialien auf – Leder und Carbon dominieren. Ein besonderes Detail: Automatikwählhebel und iDrive Controller sind mit edlem Swarovski-Glas bestückt.

Ab 2018 soll der neue BMW 8er den krönenden Abschluss im BMW-Portofolio – noch oberhalb dem BMW 7er – geben. Dafür fahren die Bayern so ziemlich alles auf, was sie derzeit im Technik-Köcher versteckt haben. So kann man davon ausgehen, dass der 8er das Autonome Fahren mindestens so beherrschen wird, wie die aktuelle 5er Generation. Was sich jedoch unter der langgezogenen Motorhaube verbirgt, wird derzeit offiziell noch nicht an die Öffentlichkeit kommuniziert. Wir gehen allerdings davon aus, dass mindestens der 4,4-Liter V8 aus dem aktuellen BMW 750i (als M8 ggf. mit dem Motor aus dem neuen M5) den Weg in das Luxus-Coupé finden wird. Ebenfalls nicht auszuschließen: die Krönung der Modellreihe mit dem neuentwickelten 12-Zylinder aus dem M760i.

Ob BMW eventuell einen Schritt weitergeht und den neuen 8er ab 2018 auch als Hybrid-Variante auf den Markt bringt, werden wir in den kommenden Wochen erfahren. Zu sehen sein wird der neue Luxusschlitten aus München auf jeden Fall auf der diesjährigen IAA in Frankfurt.

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