Plastik- oder Wachs-Lebensmittel in Restaurantauslagen, Blumensträuße und Pornohefte aus dem Verkaufsautomaten an der Straßenecke oder Menschen die sich so verunstalten lassen, dass sie aussehen wie ihre liebste Manga-Figur – die Japaner sind schon ein lustiges Völkchen und beeindrucken uns immer wieder mit ausgefallenen und ungewöhnlichen Ideen. Und auch beim Motorsport gibt es jetzt einen neuen Trend, der so wohl nur auf der asiatischen Insel betrieben wird: Lieferwagen-Rennen mit aufgemotzten Dodge Rams.

CanAm
In diesem Video taucht der User „Noriyaro“ in die Welt der Dodge Ram Rennfahrer (oder auch „Dajiban“ genannt) ein und versucht herauszufinden, wieso man sich mit einem unsportlichen amerikanischen Lieferwagen auf die Rennstrecke wagt. Dabei ist bis heute nicht so richtig geklärt, warum gerade der Ram Mitte der 90er für diese Art des Rennsports ausgesucht wurde. Eine Theorie ist, dass Motorradrennfahrer, die mit diesem Fahrzeugtyp gerne ihre Motorräder, Reifen und andere Ersatzteile von Rennen zu Rennen transportiert haben, irgendwann begonnen haben diese Fahrzeuge nach ihren Vorstellungen umzubauen. Und so ist wohl eines zum anderen gekommen und irgendwer kam auf die Idee: Hey, lasst uns doch mal ein Rennen fahren.

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Mittlerweile gibt es eine ganze Fangemeinde die ihren Dodge mit allerhand Farben, Aufklebern und Tuningzubehör verschönert haben und damit auf dem Rundkurs gegeneinander antreten. Unter der Haube des Dodge arbeitet meistens ein 5.2 Liter Magnum V8, der von Haus aus schon nicht zu den schwächsten Motoren zählt. Durch die Bauweise der Lieferwagen liegt das meiste Gewicht auf der Vorderachse – ideal für lange und wilde Driftorgien. Mehr zu dieser kurisosen Sportart findet ihr auch im folgenden Video, das leider nur in Japanisch mit englischen Untertitel vorliegt. Aber auch ohne den Ton kann man sehen, dass die Jungs mit ihren umgebauten V8 Vans jede Menge Spaß haben und die Kisten regelrecht ans physikalische Limit treiben – und manchmal sogar darüber hinaus.