Mit inoffiziell 560 PS konnte die Corvette C3 Ende der 60er Jahre geordert werden. Für Normalsterbliche war bei knapp 440 PS Schluss. Für damals mehr als genug, für heute entschieden zu wenig. Ein Amerikaner hat seine Vette neu aufgebaut und kann jetzt mit 1200 PS moderne Supersportwagen ärgern.

Corvette Stingray 1974 Twinturbo eBay 2008 (24)

Wenn zwei gewaltige Kompressoren auf einen 8,4-Liter-V8 geschnallt werden, dann verspricht das per se schon mal jede Menge Power. Wenn jetzt noch An- und Abgastrakt in überdimensionaler Größe angefertigt werden und das Monster mit hochoktanigem Sprit gefüttert wird, dann belohnt es seine Erbauer nur zu gerne mit 1200 PS.

Wer jetzt bedenkt, dass dieses hochgezüchtete „512 CID Merlin“-Geschöpf (512 Cubic Inch Motor von Merlin) in die modifizierte Karosse einer 1974er Corvette C3 Stingray gedrückt wurde, der kann sich wohl ungefähr vorstellen, was der Motor mit dem knapp 1,6 Tonnen schweren Wagen anstellt. Damit die Power auch in Vortrieb umgesetzt wird, bekam die Vette eigens angefertigte 19-Zoll-Alus mit beeindruckender Bereifung (hinten) verpasst. Den Gegenpart spielt die nachgerüstete Bremsanlage (Scheibenbremsen ringsum). Die hat das Monster auch nötig, immerhin behauptet sein Erbauer, die Räder würden noch bei Tempo 160 um Traktion ringen.

Zu was für Fahrleistungen die bärige Power unter der Haube die C3 Stingray befähigt, bleibt sein Besitzer leider schuldig. Der Tacho reicht jedenfalls bis 250 mph (ca. 400 km/h), doch das dürfte arg bezweifelt werden.

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