Gruselig: „Monster“-Tuning für Mazda 626

Wir haben lange überlegt, ob wir die Bilder dieses Mazda 626 unserer Leserschaft wirklich zumuten können. Nun haben wir uns dazu durchgerungen und können Euch nur eindringlich warnen. Wenn Ihr auf die sinnlichen Linien eines Ferrari 458 steht oder der kantigen Brutalität eines Lamborghini Aventador erlegen seid, solltet Ihr Euch diese Bilder nicht ansehen.

Überblick: noch mehr Crazy-Umbauten

Um den Aufschrei vorwegzunehmen: Wir wissen auch nicht, was sich der Erbauer bei seinen Umbaumaßnahmen gedacht hat. Die von 1997 bis 2002 gebaute Mittelklasselimousine wurde komplett mattschwarz angestrichen (lackiert wäre ein Kompliment) und mit einem weder passenden noch gut aussehenden Bodykit verunstaltet. Den kaum noch vorhanden Frontgrill ziert das Markenzeichen der Monster Beverage Corporation, die auch den Monster Energy Drink vertreibt. Die stärkste Umbaumaßnahme stellt allerdings das gechoppte Dach dar, das jedoch nach der Devise „besser schlecht als recht“ umgesetzt wurde und somit nirgends einen symmetrischen Eindruck hinterlässt. Die Fenster wurden zudem aus Plexiglas hergestellt, was der Fahrer spätestens dann merkt, wenn es durch die fehlende Passform ins Auto regnet.

Viel besser: Der Mazda 3 MPS im Test

Um den Innenraum wäre es derweil nicht schade, denn lediglich die Türpappen entsprechen noch vollständig der Serienausstattung. Aus einem undefinierbaren Material wurde ein Armaturenbrett nachgeformt, anstelle von Anzeigen für Geschwindigkeit und Drehzahl wurden großformatige Boxen eingefügt. Für unvorstellbare 4000 USD (rund 3100 Euro) wechselte der ruinierte 626 vor kurzem den Besitzer. Wir können ihm nur viel Durchhaltevermögen wünschen.

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