Weg vom Boxer: VR6 im Porsche 911

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In der Regel wäre ein Porsche 911 ohne seinen kreischenden Sechszylinder-Boxer einem Bruch mit sämtlichen Tabus gleichzusetzen. Blasphemie, Unsitte, wie auch immer. Kein 911 ohne Boxer. Und eigentlich wollte Brad Prust aus Louisville in Kentucky seinen VR6-Turbo nur in einen VW Käfer einbauen. Doch dann kam ihm ein 1991er 911er Cabriolet des Typs 964 dazwischen.

Diesen baute Prust mit Fiberglasteilen auf die Optik des von 1993 bis 1997 gebauten Typ 993 um, montierte andere Felgen und ein neues auf Leichtbau getrimmtes Cockpit und ließ zahlreiche Detailverbesserungen durchführen. Auch der 12-Ventil VR6-Motor mit Turboumbau (der überdies noch um knapp 40 Kilogramm leichter ist als sein serienmäßiges 3,6-Liter-Pendant) fand seinen Weg ins Heck des Porsche und passte dank einem Heckflügel vom Tuner Techart sauber unters Camouflage-Kleidchen. Die Kraftübertragung an die Hinterräder garantiert ein überarbeitetes G50-Getriebe aus dem Porsche-Regal. Zwar konnten wir die Leistung nicht genau eruieren, sie wird allerdings auf deutlich über 450 PS geschätzt. Garniert mit dem Sound aus der angefertigten Abgasanlage dürften dann auch die letzten Zweifler befriedigt sein: Porsche 911 ohne Boxer? Geht!

Quelle: StanceWorks.com

Galerie: Porsche 911 mit VR6-Motor

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