Erst kürzlich hatten wir den Dacia Duster zum Testen in der Redaktion. Und, wir waren positiv überrascht. Nun bahnt sich der nächste Coup der Rumänen an. Denn mit dem Dacia Spring Electric schicken sie sich an, die E-Mobilität zu revolutionieren.

Und das nicht etwa durch besonders innovative Technik, sondern durch ein cleveres Paket: Ein kleines, leichtes und doch geräumiges Stadtauto. Serienmäßig mit fünf Türen und Platz für fünf Passagiere plus 300 Liter Gepäck. Dazu ein sparsamer Antrieb, der keine große Batterie benötigt.

Denn mit seinem 45 PS-Elektromotor, der seine 125 Nm ab der erstem Umdrehung abgibt, ist der Dacia Spring Electric eher schwach. Doch die Kraft reicht für den nur 3,73 m langen Stadtwagen vollkommen aus. Dank einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h geht sich sogar ein Ausflug auf die Autobahn aus.

Der größte Vorteil des kleinen Motors ist aber seine Sparsamkeit. Denn für die 225 km Reichweite über Land, in der Stadt sind es 295 km, reicht eine 26,8 kWh-Batterie. Damit liegt der Dacia Spring Electric am unteren Kapazitäts-Volumen, bleibt aber völlig ausreichend.

Durch die kleine Batterie ist Dacia in der Lage, den Spring Electric als günstigstes Elektroauto Europas anzubieten. Was genau das heißt: noch unklar. Wir gehen allerdings von einem Basispreis unter 17.500 Euro aus. Mit der 9.000 Euro-Förderprämie der BAFA bedeutet das einen Einstiegspreis von 8.500 Euro für ein nagelneues Elektroauto.

Und damit ist der Dacia Spring Electric wirklich eine Sensation. Auch in der sonstigen Technik bleibt er spannend. Ein digitales Cockpit ist serienmäßig, gegen geringen Aufpreis zieht ein Touchscreen mit voller Connectivitäts-Fähigkeit ein. Mit dem Smartphone lässt sich der kleine Stromer per „MY Dacia“-App übrigens vorheizen und die Ladung verwalten.

Auf den Markt kommt der Spring Electric schon im Frühjahr 2021. Dann allerdings erst im Dacia-eigenen Sharing-System in ausgewählten Großstädten. Die Kundenauslieferungen starten im Herbst. Wir sind sicher, dass der erste E-Dacia für viele ein toller und umweltfreundlicher Zweitwagen wäre.

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