Dodge tobt sich jetzt so richtig aus. Keine Woche ist es her, dass die Amerikaner den Plan zur Händlerverteilung für den Über-Challenger Demon veröffentlichten, hauen sie nun den nächsten V8-Knaller auf die Straße. Gut, streng genommen ist es nicht viel mehr als eine veränderte Karosserie, doch in den Details des neuen Challenger SRT Hellcat Widebody erkennt man, dass die Jungs bei Fiat Chrysler America auch noch etwas anderes tun, als zu schlafen.

Mit dem Hellcat Widebody antwortet Dodge nach eigenen Angaben auf den Wunsch von Kunden nach mehr Grip und mehr Querperformance. Kein Wunder bei über 717 PS, die der V8-Kompressor von der Kette lässt! Und tatsächlich wirkt die breitere Karosserie, die vom Demon übernommen wird, deutlich stämmiger als der Standard-Challenger. Ganze neun Zentimeter wird der Viersitzer samt Achsen breiter. Der größeren Spurweite sei Dank soll der Hellcat deutlich Track-tauglicher werden und dem Standardauto einige Sekunden auf einem Rundkurs abnehmen. Sofern jemand sich mit einem Hellcat auf die Rennstrecke traut. Doch es gibt weitere Veränderungen: so ist der Hellcat Widebody der erste Challenger überhaupt, der mit einer elektromechanischen Servolenkung ausgestattet sein wird. Diese wird mittels Fahrdynamikschaltern einstellbar sein, was ebenso für die Schaltzeiten (beim Automaten), das Fahrwerk und die Traktionskontrolle gilt.

Ferner trägt der Hellcat Widebody die vom Demon bekannte Aluminiumhaube sowie neue Frontscheinwerfer, die ins Ansaugsystem einbezogen sind. Weitere Details wie der Kühlergrill, Front- und Heckspoiler sowie die Brembo-Bremsanlage mit 380 Millimeter großen Scheiben vorne wurden teilweise überarbeitet. Die Produktion des Hellcat Widebody startet noch diesen Sommer, die ersten Auslieferungen sind für das dritte Quartal geplant. Im Neupreis von 71.495 US-Dollar (rund 63.000 Euro) ist auch ein Fahrtraining enthalten.

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