Dodge macht es schon wieder. Nachdem es bereits von der inzwischen abgelösten Viper eine ACR (American Club Racer)-Variante gab, wir nun auch das aktuelle Modell zum mächtigen Tracktool nachgeschärft. Bereits mit dem 2010er Viper SRT10 ACR ist man angeblich eine Zeit von 7:12 min auf der Nordschleife gefahren, dieses Statement dürfte man nun nochmals verbessern – wenn denn auf der Nordschleife die Rekord-Jagd wieder erlaubt ist.

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Aero-Kit gut für eine Tonne Anpressdruck

Wie schon beim letzten Modell ist auch die 2015er ACR-Version mit einem radikalen Aerodynamik-Kit bestückt, das sich aus einem gewaltigen Heckflügel (1,9 Meter breit), einem Heckdiffusor, einer neuen Motorhaube, einem optimierten Front-Splitter sowie Side-Blades zusammensetzt. Beim Tospeed von 285 km/h sollen die neuen Anbauteile einen Anpressdruck von einer Tonne erzeugen.

654 PS aus 8,4 Litern Hubraum

Für Vortrieb sorgt auch bei der ACR-Version der bekannte 8,4-Liter-V10, der von Hand zusammengebaut wird und 654 PS sowie 813 Nm Drehmoment auf die Welle stemmt. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe, angetrieben werden – natürlich – die Hinterräder. Diese übertragen die Kraft über 19 Zoll große 355er Gummis auf die Straße (vorne: 295er). Zum Einsatz kommt zudem ein speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke eingestelltes Fahrwerk mit einstellbaren Bilstein-Dämpfern.

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Carbon-Keramik-Bremsen von Brembo

Wie es sich für ein Tracktool gehört, wurde das Basismodell natürlich auch auf Diät gesetzt. Um wie viele Kilos das Coupé gedrückt wurde, verraten die Amis zwar nicht, doch durch leichte Teppiche, ein abgespecktes Audiosystem sowie manuell einstellbare Sitze im Innenraum und die Bremsanlage mit Carbon-Karamik-Scheiben (390 mm vorn, 360 mm hinten) soll die Gewichtsverteilung auf 50zu50 ausbalanciert sein.

Wer sich nun in die SRT Viper ACR verguckt hat, der muss sich aber wohl an einen unabhängigen Importeur wenden, denn offiziell kommt das Spielzeug nicht auf den deutschen Markt. Und selbst bei einer Einschiffung auf eigene Kappe, bleibt der unausweichliche Weg zum Tüv, der wohl nicht so ganz mit dem Massigen Heckspoiler einverstanden sein dürfte.

Eure Meinung ist gefragt

Was sagt ihr zur SR Viper ACR? Wär das nicht was für ein paar schnelle Runden über die Nordschleife? Oder ist der V10-Hobel einfach schon zu übertrieben? Sagt uns unten in den Kommentaren eure Meinung. Und mit etwas Glück gewinnt ihr einen 50 Euro-Tankgutschein.

4 Responses

  1. Streisnd

    Noch einen per Knopfdruck abklappbaren Heckflügel wie das DRS der F1 für mehr Topspeed und das Teil ist mehr oder weniger perfekt.

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  2. Marcel

    Ich brech‘ ins Essen! Welch‘ eine Wahnsinnskarre. Traumhaft.
    Die Viper von 1992, war schon damals mein Lieblingswagen und ich muss sagen, die Serie der Symphatie reißt nicht ab!

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