Die Hardcore-Variante der Kultschlange aus Amerika, die Dodge Viper ACR, setzte Anfang des Jahres eine Duftmarke der besonderen Art: mit deutlichem Vorsprung distanzierte sie auf Laguna Seca den Porsche 918 und den McLaren P1 um bis zu zwei Sekunden – obwohl sie nur einen Bruchteil der Highend-Supersportler kostet und darüber hinaus kein reiner Rennwagen ist: sowohl eine Straßenzulassung als auch eine komfortable Innenausstattung sind an Bord.

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Gereicht hat das Karl Geiger von GeigerCars in München noch nicht. Und auch wenn die Viper nach aktuellem Stand nächstes Jahr eingestellt wird, haben die Jungs kürzlich ein umfangreiches Tuningpaket für den American Club Racer vorgestellt. Die Straßenzulassung der Serienvariante bleibt dabei selbstverständlich erhalten – vorrangig waren Änderungen an der Technik der V10-Schlange.

Dodge Viper ACR GeigerCars 9

Rein optisch ist die ACR, vor allem dank des „Extreme Aero Package“, ja auch schon radikal genug. Zusätzlich bietet Geiger daher lediglich einen 19-Zoll-Felgensatz an – vorne 11 Zoll und hinten 13 Zoll breit. Dafür wird am 8,4-Liter-Zehnzylinder Hand angelegt. Dank klassischem Saugertuning in Form von geporteten Zylinderköpfen, größeren Einlassventilen und einer Sportnockenwelle, neuen Stößelstangen und doppelten Ventilfedern wächst die Leistung von 654 auf 765 PS. Das Drehmoment beträgt nach dem umfangreichen Eingriff satte 920 Newtonmeter (Serie: 813 Newtonmeter) bei 5.500 Umdrehungen pro Minute. Geschaltet wird nach wie vor über ein Sechsganggetriebe.

Den Abschluss zum perfekten Tuningpaket bildet eine Sportabgasanlage samt Fächerkrümmer und Sportkat, die den ohnehin nicht gerade dezenten Auftritt der ACR Viper abrundet. Ebenso erhältlich sind Kühler für das Motor- und Hinterachsöl. Das Komplettfahrzeug ist ab 219.000 Euro erhältlich, die Änderungen belaufen sich somit auf insgesamt gut 40.000 Euro.