Steckt unter dem Spyker B6 Venator ein Artega GT?

Was einige Besucher des diesjährigen Genfer Autosalons beim Anblick des Spyker B6 Venator Concept bereits geahnt haben werden, scheint sich nun nach Informationen der Autobild zu bewahrheiten.

Das von den Hölländern gezeigte Concept-Car, das ab 2014 als Spyker B6 Venator die Straßen befahren soll, basiert wohl zu großen Teilen auf dem Artega GT (hier bei uns im Test). Angefangen beim Radstand, den Spyker beim Concept mit „etwas unter 2500mm“ angibt (Artega GT:2460mm), hin zu nahezu identischen Außenspiegeln und Türgriffen. Während der Artega noch mit einem Kampfgewicht von 1285 kg antrat, bringt der B6 allerdings etwas unter 1400 kg auf die Waage. Antriebsseitig kommt in der Studie ein 375 PS starker V6-Benziner zum Einsatz, der wahrscheinlich eine modifizierte Variante des 3,6-Liter-V6 von VW darstellt. Dieser spielte bereits im Artega groß auf, leistet dort aber lediglich 300 PS. Auf Anfrage der Autobild-Jungs wollte jedoch keines der beiden Unternehmen die Zusammenarbeit offiziell bestätigen.

Auch wenn der B6 Venator Spykers bisher günstigstes Modell darstellt, müssen interessierte Kunden immer noch rund 115.000 Euro einplanen, um einen der wahrscheinlich 250 jährlich produzierten B6 zu erstehen. Sollten sich die prognostizierten Absatzzahlen als zutreffend erweisen, würde der B6 Venator seine Ausgangsbasis damit auf jeden Fall übertreffen. Denn der Artega GT wurde bis zur Produktionseinstellung 2012 lediglich 130 mal verkauft.

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