Ferrari und Pininfarina hauen mal wieder einen raus. Oder eher sechs. Auf diese ultra geringe Stückzahl ist der neue Ferrari Sergio nämlich reduziert. Natürlich schon allesamt ausverkauft. Das erste Modell wurde jetzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeliefert. Zeit, das Sondermodell in Serienreife mal genauer unter die Lupe zu nehmen und mit der extravaganten Studie zu vergleichen.

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2013 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt, ist der „Sergio“ eine Hommage an den 2012 im Alter von 85 Jahren verstorbenen Firmengründer Sergio Pininfarina. Und auch wenn es das spektakuläre Design der Genfer Studie leider nicht ganz in die Serie geschafft hat, ist der Sergio dennoch ein fantastisch aussehendes Fahrzeug geworden. Basierend auf dem Ferrari 458 Spider stechen besonders die Frontmaske und die schwarzen Akzente, die der Sergio von der Studie geerbt hat, am fertigen Modell hervor. Außerdem erregen der targa-ähnliche Überrollbügel und die elegant-spektakuläre Motorabdeckung Aufsehen. Extra angefertigte Felgen runden die äußere Erscheinung ab.

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Im Innenraum hat sich im Vergleich zum 458 Spider nicht all zu viel getan. Alcantara, rote Ziernähte und Carbon gehören heutzutage ja schon zum guten Ton für ein solches Auto. Besonderheiten sind das unten abgeflachte Lenkrad und das „Sergio“ – Emblem auf dem Armaturenbrett.

Genaue Daten zu den Fahrleistungen des seltenen Sportlers möchte man bei Ferrari leider nicht preisgeben. Allerdings ist bekannt, dass der 4,5 – Liter V8 aus dem 458 für 605 springende Pferde und einen Sprint von null auf hundert innerhalb von drei Sekunden sorgen wird.

Preislich wurde der „Sergio“ nach der Vorstellung der Studie zwischen 825.000 und 3.000.000 Euro eingeordnet. Angesichts der Tatsache, dass bereits alle sechs Fahrzeuge vergriffen sind, ist eine genauere Angabe aber auch müßig.

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