Rassig: Ferrari CascoRosso Concept

Wenn 740 PS über die Hinterräder herfallen und die Elektronik alle Hände voll damit zu tun hat, das man nicht kopfüber im nächsten Straßengraben aufwacht, dann sieht sogar Jeremy Clarkson ein, das ein Auto auch übermotorisiert sein kann. Seit seiner Markteinführung vermittelt der Ferrari F12 bei seinen Besitzern dieses mulmige Gefühl, ein lauerndes Monster zu bewegen, dessen Temperament wohl nur die wenigsten im Ernstfall bändigen könnten. Optisch vermittelt der F12 diese Aggressivität dagegen etwas dezenter, gibt zugleich den elegant gezeichneten Gentleman.

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Eine Wachablösung für den gerade erst eingeführten F12 ist zwar noch lange nicht in Sicht, ein wenig die Fantasie spielen lassen kann man aber ja mal. So hat sich das auch Dejan Hristov gedacht und einen virtuellen Nachfolger entworfen. Auf den Namen CascoRosso getauft, zeigt sich die Studie als futuristisch gezeichneter GT, der die aktuelle Formsprache der italienischen Schönheiten gekonnt mit einbezieht. Während man an der Front ganz klar die Verwandtschaft zum F12 erkennt, erinnert das Heck sogar etwas an den BMW i8. Als besonderes Gimmick sind die Scheinwerfer zudem so in die Karosserie integriert, das man sie nur im aktiven Zustand zu Gesicht bekommt. Antriebstechnisch sieht Hristov, ganz im aktuellen Trend, eine Kombination aus Frontmotor und Hybrid-System vor, wobei letzteres aus Gewichtsgründen ins Heck verlagert wäre. Eine Leistungssteigerung zum aktuellen Modell angenommen, würde der Nachfolger des F12 also wohl mehr als 750 PS haben und dazu noch über einen Allradantrieb (dank des Hybridantriebs) verfügen.