Viele Ideen konkurrieren derzeit um die Lösung unseres Mobilitätsproblems. Mit dem Citroën Ami haben die Franzosen einen außergewöhnlichen Vorschlag.

Man muss Citroën immer ein bisschen ernster nehmen als die anderen, wenn es um kreative Konzepte geht. Die Franzosen haben mit der 2CV die Massen günstig mobilisiert. Und mit der DS haben sie eine weitere Legende geschaffen. Der Citroën Ami soll es ihnen gleichtun.

Eine urbane Mobilitätslösung soll er sein. Also genau dort punkten, wo andere Autos im Stau stehen und keinen Parkplatz finden. Tempo und Reichweite sind entsprechend nicht gefragt.

Smarter Franzose: der Citroën Ami

Mit 2,41 m Länge und einer Breite von nur 1,39 m ist der Citroën Ami noch smarter als ein Smart. Er ist rein elektrisch, wobei die Franzosen seine Leistung gar nicht erst beziffern.

Mehr als die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und eine Reichweite von 70 km nennt man vorerst nicht. Das Eine reicht für Fahren ab 16 Jahren in vielen Ländern, das Andere für schnelles Laden. Selbst an einer normalen Steckdose sind es nicht mehr als drei Stunden Pause.

Billiger als ein Smartphone

Das Beste am Citroën Ami ist aber der Preis. Bezahlbare Elektromobilität für jedermann kann hier wörtlich genommen werden. 19,99 EUR pro Monat im Leasing, oder einen Kaufpreis von 6000 EUR verlangt Citroën in Frankreich für den Ami.

Das ist weniger als ein Handy-Abo und dürfte die Lust auf die eigenen vier Räder deutlich steigern. Gerade mit Blick auf die Carsharing-Konkurrenz, den öffentlichen Nahverkehr oder die hippen Elektro-Scooter.

Und der Ami ist keine Studie, der Verkauf startet in Frankreich ab 30. März, die Auslieferungen sind für Juni geplant. Deutschland, Spanien, Italien, Belgien und Portugal ziehen nach, für die Schweiz haben wir einen Marktstart angefragt.

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