„Im Westen nichts Neues“, könnte es lauten, wenn man über ein Facelift bei der Mercedes G-Klasse spricht. Erst letzten Monat haben wir euch die aktuellste Version in unserem Testbericht vorgestellt und bleibende Eindrücke gesammelt. Die G-Klasse gehört aus unserer Sicht noch lange nicht zum alten Eisen. Und damit das so bleibt, hält Mercedes seinen Oldie technisch auch weiterhin stets auf der Höhe.

2017 folgt eine weitere lebensverlängernde Maßnahme, die sich außen nur minimal, unter dem Blechkleid allerdings beträchtlich auswirken soll. So wächst die Karosserie in der Breite um ca. 10 Zentimeter – was vor allem dem Innenraum zugute kommt. Richtig interessant wird es allerdings, wenn wir über die Fettpölsterchen des G-Mercedes sprechen. Hier wollen die Ingenieure aus Stuttgart, zusammen mit ihrem Grazer Partner Magna-Steyr, bis zu 400 Kg einsparen. Im Innenraum erwartet den G-Klasse Kunden ein Virtual Cockpit und weitere Annehmlichkeiten, aus den aktuellen Stuttgarter Flaggschiffen.

Ab 2017 auch in der G-Klasse - das virtuelle Cockpit von Mercedes.

Ab 2017 auch in der G-Klasse – das virtuelle Cockpit von Mercedes.

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Mit dem Facelift, dass im zweiten Halbjahr 2017 auf den Markt kommen soll, heißt es aber auch Abschied nehmen. Abschied vom bisherigen Liebling in der G-Szene, dem 5.5 Liter V8 aus dem G63. Wie bereits der Mercedes AMG GT und der neue E 63, wird der zukünftige G63 (ab 2018) nur noch einen 4.0-Liter V8 unter der Haube sitzen haben. Festhalten dürfte man bei Mercedes-AMG allerdings weiterhin am V12. Vor allem jetzt, wo neben Bentley Bentayga auch ein Rolls Royce Cullinan und der BMW X7 (vielleicht mit V12) in den Startlöchern stehen.  Aktuelle Bilder zu Testfahrten der neuen G-Klasse in winterlichen Gefilden, findet Ihr bei den Kollegen von Motor1.com.