Anders arbeiten: Brabus 800 iBusiness steht in Genf

Brabus 800 iBusiness Galerie

Brabus erweitert seine „iBusiness“-Modellpalette. Und sie nehmen sich nach dem im Herbst vorgestellten 850 6.0 Biturbo auf Basis des S63 AMG mitnichten noch eine – für das „Business“ taugliche – Limousine vor. Nein, jetzt ist das G-Modell dran.

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Richtig, das G-Modell. Den Urvater des Geländewagens hat in den vergangenen Jahren wie viele seiner Artgenossen eine wundersame Wandlung vom Arbeitstier zum Lifestyleobjekt ereilt. Und insbesondere in den arabischen Staaten scheint der G in einer prächtig motorisierten AMG-Version eines der beliebtesten Autos überhaupt zu sein. Allerdings fehlte bisher das Tüpfelchen auf dem I, das Brabus jetzt mit dem 800 iBusiness mit auf den Genfer Autosalon bringt.

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Brabus 800 iBusiness txt 2Im Inneren des Geländewagens findet der geneigte Käufer nämlich eine überaus adäquate Arbeitsausstattung vor: Ein komplettes Apple Computersystem mit Mac Mini, 15,6 Zoll LCD-Monitor im Dach, diverse Dockinganschlüsse für Smartphones und Tablets, WLAN über ein Highspeed-Modem sowie Apple TV und Soundsystem sollten sämtliche Wünsche befriedigen. Und damit es dann auch schnell noch zum gerade reingekommenen Termin gehen kann, werkelt unter der Haube eine ebenso standesgemäße Motorisierung: Der 800 iBusiness basiert auf dem bereits in Serie nicht als schwächlich geltenden G 65 AMG mit Sechsliter-V12 und 612 PS. Nach der Brabus-Leistungskur und neuen Turboladern kommen – der Name verrät es bereits – satte 800 PS bei 5.500 Umdrehungen pro Minute und theoretische 1.420 Newtonmeter Drehmoment an allen vier Rädern an.

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Das Drehmoment wurde mit Rücksicht auf das Getriebe jedoch auf 1.100 Newtonmeter begrenzt, so viel Zurückhaltung musste dann doch sein. Wenigstens fragt niemand nach dem Verbrauch des 2,7-Tonnen-Geräts, wenn es in 4,2 Sekunden auf 100 km/h gezogen wird und erst bei 250 den elektronischen Begrenzer reinhaut. Der Motor könnte natürlich noch mehr: Erst bei 270 würde der Luftwiderstand über die Antriebskraft siegen. Damit auch bei diesen Geschwindigkeiten noch gemütlich „gearbeitet“ werden kann, verpassen die Jungs aus Bottrop dem 800 iBusiness ein adaptives Fahrwerk von Bilstein, dessen Dämpferkennlinien individuell über einen Drehschalter im Innenraum angepasst werden können. Außerdem sitzen auch die üblicherweise als Hinterbänkler gestraften Mitfahrer auf lederbezogenen Einzelsitzen. Das Ganze hat selbstverständlich seinen Preis: Das Ausstellungsstück in Genf kostet rundum satte 587.919 Euro. Aber die kann man ja mit ein wenig „Business“ im G wieder reinholen.

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