Echt goldig: Carlsson CS50 Versailles Edition in Genf

Carlsson_CS_Versailles_Edition Galerie

Um sich von der breiten Masse auf dem Genfer Autosalon abzuheben und um seinen Kunden etwas ganz besonderes zu bieten, schmückt Mercedes-Tuner Carlsson in limitierter Auflage eine Hand voll Mercedes S-Klassen mit Blattgold. Heraus kommt der Carlsson CS50 Versailles Edition und sein Name soll natürlich an den Prunkpalast von Sonnenkönig Ludwig XIV. erinnern. Der hätte dieses Gefährt sicher auch gerne gefahren – oder sich zumindest in ihm fahren lassen.

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Der Grund für die strenge Limitierung auf lediglich 25 Fahrzeuge, von denen bereits zehn verkauft sein sollen, liegt auf der Hand: Über 200 Stunden reine Handarbeit benötigt es, mittels Fehhaarpinsel über 1000 Stück der 8 x 8 Zentimeter messenden Goldblättchen auf das Fahrzeug aufzubringen. Weitere zwei Wochen dauert es, bis eine spezielle Klarlackschicht ausgehärtet ist und die Goldschicht vor Umwelteinflüssen und Goldsuchern schützen soll. Die Alltagstauglichkeit soll laut Carlsson mit der einer herkömmlichen Lackierung vergleichbar sein, bei der Außenwirkung auf die Öffentlichkeit bezweifeln wir dies ein wenig. Doch auch im Innern kann man sich an dem Edelmetall erfreuen, denn beinahe alle Bedienelemente von Griffen über Schalter bis hin zu den Lautsprecherabdeckungen wurden ebenfalls mit Blattgold belegt und geben dem kuscheligen Innenraum der S-Klasse in Verbindung mit Bicolor-Leder in Seidenbeige und Dunkelbraun eine besonders glänzende Note, die über 12.000 Euro Materialwert hat. Dass sich Carlsson die Prunk-S-Klasse dann natürlich recht viel kosten lässt war zu erwarten: 268.000 Euro sollte man mindestens für die „kleinste“ Motorisierung, den CS50, überweisen. Der CS65 liegt dementsprechend bei 398.000 Euro.

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Eine Antwort

  1. Oli Ver

    Es soll Leute geben, die so viel Geld haben, dass sie es sich leisten konnten, keinen Geschmack zu haben. Warum müssen es uns denn (bisher) zehn von ihnen unbedingt beweisen?

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