Dass die zukünftigen RS-Modelle um A4 und A5 jeweils den neuentwickelten 2.9-Liter-V6 Benziner aus dem Porsche Panamera 4S erben, ist nichts Neues. Mit rund 450 PS liegen sie auch beide im erwarteten Leistungsbereich. Eine interessante Neuigkeit ist allerdings, dass der RS5 vor dem RS4 kommen soll. So plant die Audi Sport GmbH das schnelle Coupé bereits diesen Sommer anzubieten, wobei mit dem Produktionsstart des RS4 Avant nicht vor Dezember 2017 zu rechnen ist. Der RS5 wird zudem erstmals als Sportback angeboten werden, was unser Photoshop-Künstler Mr. Chin bereits vor einiger Zeit schon erahnte und digital umsetze. Mit der offiziellen Vorstellung des RS5 rechnen wir auf dem Auto-Salon in Genf, der Anfang März stattfindet.

Kommt wohl erst im Dezember: der neue Audi RS4 Avant.

Offizielle Leistungsdaten zum RS4 und RS5 gibt es noch keine. Schauen wir uns allerdings das Datenblatt des neuen Panamera 4S an, dürften wir durchaus Grund zur Vorfreude haben. Die Porsche Limousine sprintet mit dem Sport Chrono Paket in ca. 4.2 Sekunden von 0-100 km/h, wobei die Quattros – mit 10 PS mehr – diesen Wert noch um ein bis zwei zehntel unterbieten dürften. Auch die Elastizität zwischen 80-120 km/h kann sich durchaus sehen lassen. In unter 3,0 Sekunden gelingt der Zwischenspurt. Wie bei Porsche üblich, verzichtet man auf eine künstliche Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit. Erst bei 289 Sachen endet der Vortrieb – was dafür spricht, dass auch die neuen RS-Modelle kein Problem mit der V-Max-Marke des Dynamikpakets haben sollten. Dieses hebt die Endgeschwindigkeit von 250 auf satte 280 km/h an.

Der 2.9-Liter-V6 wurde zusammen mit Porsche entwickelt und treibt auch den Panamera 4S an.