Ultima Sports Ltd. ist eine kleine, feine Sportwagenschmiede aus Großbritannien. Seit den 80ern tüfteln die Jungs unter anderem an einem Supersportwagen, dessen Fahrleistungen so gut wie alle Konkurrenten in den Schatten stellen soll. Heraus kam der Ultima GTR – ein Kit Car mit bis zu 720 PS, wobei in den USA auch mehrere Exemplare mit deutlich über 1.000 PS unterwegs sein sollen. Die Viertelmeile aus dem Stand schaffte der GTR in 9,9 Sekunden – ein Ferrari Enzo war über eine Sekunde langsamer. Doch das war vor über zehn Jahren und die Zeit war reif für etwas Neues. So zogen die Briten nun das Tuch vom Ultima Evolution.

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Den Namen trägt er zurecht. Es wird den Evolution in zwei Karosserievarianten und mit bis zu 15 verschiedenen Motoren geben. Die Leistung des Chevy-V8 variiert dementsprechend von 350 bis hin zu kompressorbefeuerten 1.033 PS (6,8 Liter Hubraum). In der stärksten Ausbaustufe stellt die nur 950 Kilogramm schwere Kanonenkugel laut Ultima Sports gleich mehrere Weltrekorde auf: Von 0 auf 100 Km/h geht es in 2,3 Sekunden, aus dem Stand auf 160 Km/h vergehen lediglich 4,9. 240 Km/h liegen nach weiteren vier Sekunden an. Topspeed? 386 Km/h. Die Paradedisziplin des verflossenen GTR (den Sprint über die Viertelmeile) absolviert der Evolution nun in 9,2 Sekunden.

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Doch anders als im früheren Kit Car müssen die Passagiere nun nicht einmal mehr auf „Komfortattribute“ verzichten. Ultima offeriert Voll-LED-Scheinwerfer, eine beheizbare Frontscheibe, Einparkhilfe und Klimaanlage. Sogar ein Alpine-Soundsystem mit Bildschirm für die Rückfahrkamera und Bluetooth-Anbindung steht auf der Aufpreisliste. Ob man das in einem Auto wie dem Evolution „braucht“, sei dahingestellt. Es geht im Zweifel nur aufs Gewicht.

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