Viele neue Antriebstechnologien zielen auf maximale Einsparungen im Normverbrauch ab. Gerade in diesem Jahr, in dem die CO2-Strahzahlungen starten wird, wird das besonders deutlich. So zieht nun auch im Ford Fiesta EcoBoost Hybrid ein unterstützender Elektromotor ein.

Das 48V-Mildhybrid-System ist schon aus dem Ford Puma bekannt. Dort half es nicht nur beim Sparen, sondern vor allem beim Fahrspaß. Das dürfte auch beim Ford Fiesta EcoBoost Hybrid der Fall sein. Denn mit 16 Zusatz-PS, vor allem aber kräftigen 240 Newtonmetern, wirkt der 1,0 Liter Dreizylinder viel kräftiger.

Die elektrische Drehmoment-Unterstützung sorgt insbesondere im Drehzahlkeller für ein druckvolles, unmittelbares Ansprechverhalten des Turbo-Benziners. Zugleich ermöglicht es das 48V-Mildhybrid-System, einen größeren Lader einzusetzen. Dies sorgt für mehr Leistung, bringt normalerweise aber auch ein trägeres Ansprechverhalten mit sich. Die Drehmoment-Unterstützung des Starter-Generators kann dieses „Turboloch“ jedoch überbrücken.

Der Ford Fiesta EcoBoost Hybrid ist wahlweise mit 125 PS oder 155 PS zu bekommen. Die Preise stehen noch nicht fest. Bisher kostet der 125 PS-Benziner rund 22.000 Euro.

Es dürfte sich als um etwa 1.200 Euro Aufpreis beim Fiesta handeln für den kleinen Mild-Hybrid. Dafür gibt es im kommenden Modelljahr noch weitere Updates. Der Park-Assistent kann nun auch quer zur Fahrtrichtung parkieren und der Querverkehrswarner bremst nun in Notfällen. Dazu kommt ein serienmässiges Ford-Pass Connect-Modem für Online-Dienste.

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