Schon im Januar 2015 zeigte Ford den neuen F150 Raptor, der als die Spaß-Variante des Bestsellers F150 anzusehen ist. Besonders erregte damals die Gemüter, dass der gewaltige Pickup in Zukunft  nicht mehr von einem ebenso gewaltigen, frei saugenden 6,2-Liter-V8, sondern von einem fast mickrigen 3,5-Liter-Biturbo-V6 Ecoboost befeuert werden soll. Doch die damalige Leistungsangabe von „deutlich mehr als den 411 PS des alten Motors“ besänftige die Gemüter etwas. Kurz darauf wurde bekannt (aber immer noch nicht offiziell bestätigt), dass der neue Motor – der auch im neuen Ford GT zum Einsatz kommt – im Raptor mit satten 450 PS zu Werke gehen wird. Seit Ende Januar 2015 wurde es dann wieder leise um den Spaß-Pickup. Nun, auf der NAIAS in Detroit legt Ford noch mal nach und zeigt zum ersten Mal eine viertürige Variante des neuen F150 Raptor.

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„Ford F150 Raptor: Bis zu 5,90 Meter lang“

Dabei wurde nicht etwa zu Gunsten der größeren Kabine – Supercrew genannt – an der Ladefläche gespart. Oh nein. Der ganze Wagen wurde in die Länge gestrecht, der Radstand wuchs um 30 Zentimeter auf nun 3,68 Meter. Insgesamt misst der F150 Raptor mit vier Türen jetzt 5,90 Meter und überragt einen VW Amarok um 65 Zentimeter (5,25 m).

Doch der Raptor ist mit Nichten nur ein dicker fetter Schischi-Truck. Vielmehr wurde er vor dem Hintergrund entwickelt, am Wochenende doch einfach mal mit dem Biest bei einer der in den USA so beliebten Wüsten-Rallyes mitzumachen. Daher verfügt der F150 Raptor auch über einen „Baja-Mode“ für Highspeed-Fahrten in der Wüste (angelehnt an die berühmte Baja-Rallyes). Des Weiteren arbeitet an der Hinterachse ein Sperrdifferenzial, das Derivat für die Vorderachse ist optional zu haben. Und wer doch mal im losen Sand stecken bleibt, der kann aufgrund der speziellen Reifen-Konstruktion, bei der Gummi und Felge verschraubt sind, kurzfristig Luft heraus lassen, um mehr Grip zu bekommen. Die stets korrekte Wahl der Fahrstufe übernimmt eine Zehngang-Automatik.

Ach ja, in den Handel kommt der Ford F150 Raptor angeblich erst im Herbst 2016 und damit rund 20 Monate nach seiner ersten Messe-Vorstellung.

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