Och nöööö. Ford, das ist aber nicht fair. Gerade einmal 37 Exemplare des Mustang Shelby GT350R will man auf die Straße bringen – als Hommage an den GT350 Competition von 1965, der ebenfalls nur 37 Mal gebaut wurde.

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Gedacht ist der GT350R als US-Alternative zu deutschen Modellen wie dem Porsche 11 GT3 RS oder dem BMW M3 GTS (bzw. dem kommenden M4 GTS). Heißt im Klartext: Der von einem frei saugenden 5,2-Liter-V8 mit 526 PS angetriebene GT350R fühlt sich vor allem auf der Rennstrecke so richtig wohl. Insgesamt 60 Kilogramm hat Ford dem heißen Tracktool abtrainiert. Zum Einsatz kommen unter anderem besonders leichte 19-Zoll-Felgen aus Kohlefaser, die alleine schon für eine Reduzierung der ungefederten Massen von sechs Kilogramm sorgen sollen. Zudem wurde der Innenraum abgespeckt. Klima- und Audioanlage flogen ebenso raus wie die Rücksitzbank, Kofferraummatten und Endschalldämpfer. Das Kampfgewicht liegt nun vollgetankt bei 1.665 Kg.

Auf der Technikseite kann der Mustang Shelby GT350R, der auf dem GT350 basiert, mit einer Brembobremse mit 394er Bremsscheiben vorn und 380er Scheiben hinten aufwarten. Zudem wurden das Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern für den Einsatz auf der Rennstrecke angepasst und die Aerodynamik weiter verbessert.

Zu einem Preis für den GT350R hat sich Ford offiziell noch nicht geäußert, doch angeblich wird die Kleinserie für rund 64.000 US-Dollar angeboten. Der ebenfalls 526 PS starke GT350 kostet mit knapp 48.000 Dollar etwas weniger. In Deutschland werden beiden Modelle wohl nicht offiziell angeboten, doch Firmen wie Customkingz Perfomance aus der Nähe von Hamburg helfen da als Importeur gerne weiter.