Beim Namen Fisker denken die meisten sofort an Hybride und lautlos umhersurrende Autos. Manche denken daran, dass die amerikanische Firma vor kurzem noch Pleite-Schlagzeilen machte. Ein paar weniger dürften an den BMW Z8 denken, der unter der Feder von Namensgeber Henrik Fisker entstand. Aber keiner denkt an einen aufgemotzten Ford Mustang. Bis jetzt.

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Denn Fisker und das Team von Galpin Auto Sports haben auf der L.A. Auto Show den Fisker-Galpin Rocket 725R vorgestellt: Er basiert auf dem aktuellen Ford Mustang, dessen Wandlungsfähigkeit bereits mit dem jüngst gezeigten Shelby GT350 und dem auf der SEMA vorgestellten RTR-Paket (mit bis zu 735 PS) eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde. Und er basiert auf einem Traum von Henrik Fisker, den man ihm ob seiner Vergangenheit als Auto-Designer vielleicht gar nicht zugetraut hätte: Fisker wollte schon immer das ultimative Muscle-Car bauen und das technische Know-How fand er bei Galpin Auto Sports Chef Beau Boeckmann.

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Mit dem „Rocket“ dürften die Beiden es alleine der technischen Daten wegen auf einen der vorderen Ränge schaffen: Unter der langen Haube, die Fisker schon beim Urahn Shelby GT500 zum Niederknien brachte, schlummert ein Kompressor-V8 mit fünf Litern Hubraum und gewaltigen 725 PS. Und hinter den 21-Zöllern von ADV.1 stecken wiederum 15 Zoll große Brembo-Scheiben, die bei Bedarf die nötige Negativbeschleunigung erzwingen. Zu guter Letzt soll das verstellbare Fahrwerk für ein sportwagenähnliches Handling sorgen. Präzisere Daten wurden allerdings noch nicht genannt.

Der Fisker-Galpin Rocket 725R ist ab sofort bestellbar und soll als Komplettpaket mit allen optischen Veränderungen rund 100.000 Dollar kosten. Bis zu 500 Exemplare werden entstehen.

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