Wer noch einmal mit dem Argument kommt, Amis könnten doch nur geradeaus schnell, der muss sich aber so einiges anhören. Ab sofort werden ihm die Erleuchteten auch die angeblich eingefahrene Nordschleifenzeit des neuen Ford Mustang Shelby GT350R um die Ohren hauen. Denn geht man nach dem US-Magazin Horsepower Kings, dann hat das „mehr als 500 PS“ starke Musclecar bereits letztes Jahr bei Testfahrten eine Zeit von 7:32.19 min. in den Nordschleifen-Asphalt gestanzt. Zum Vergleich: Der Chevrolet Camaro Z/28 schaffte 2013 eine Zeit von 7:37,47 min. und der Porsche 911 GT3 RS (997) brauchte 2010 noch 7:33,00 min. für die Strecke.

Wie seine beiden Konkurrenten ist auch der GT350R ein für die Rennstrecke optimiertes Tracktool mit Straßenzulassung. Im Gegensatz zum GT350 wurden noch einmal 65 Kilogramm eingespart. Besonders erwähnenswert hierbei: Der GT350R rollt auf 19-Zöllern aus Carbon (aufgezogen sind Michelin Pilot Sport Cup2). Außerdem wurden Stabis, Dämpfer, Federn, Lager und weitere Bestandteile des Fahrwerks auf den Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegt. Angepasst wurden zudem die Karosserie und der Innenraum.

Ford Mustang Shelby GT350R 2015 (24)

Offizielle Informationen gibt es bislang weder zu der Rundenzeit in der Eifel, noch zu Fahrleistungen oder einem Preis für den Mustang Shelby GT350R. Geht es nach den Horsepower Kings, dann soll der Wagen aber etwa 20.000 Dollar oberhalb des GT350 angesiedelt sein und damit etwa 69.000 Dollar kosten.

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