Lamborghini Asterión LPI 910-4: Hybrid-Supersportler steht in Paris

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„Ne Freunde. So ja nun nicht!“ Fast glaubt man zu hören, wie die Lamborghini-Verantwortlichen die Faust gen Zuffenhausen (Porsche), Woking (McLaren) und Maranello (Ferrari) schüttelt. Alle drei Hersteller haben überaus potente Hybrid-Sportler im Portfolio und diese erfreuen sich größter Beliebtheit – Preise von über 700.000 und deutlich mehr zum Trotz. Und Lamborghini soll da nicht mitspielen? Kommt ja gar nicht in Frage. Auf dem Pariser Autosalon zeigen die Italiener nun den Asterion LPI 910-4, der angeblich direkt in sie Serienfertigung gehen könnte.

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Angetrieben wir das Coupé mit der nahezu komplett neuen Designsprache vom 5,2-Liter-V10 aus dem Huracan sowie gleich drei Elektromotoren. Der V10 bringt es auf 610 PS, die drei Elektromotoren bringen es auf eine Gesamtleistung von 300 PS. Zack, erklärt ist der Name: LP (längseingebauter Mittelmotor), I für „ibrido“ (zu Deutsch: Hybrid), 910 (910 PS) und 4 für den Allradantrieb. Wobei die vorderen Räder von je einem Elektromotor angetrieben werden, der dritte sitzt zwischen Motor und Doppelkupplungsgetriebe (alle drei Einheiten sind hinter dem Fahrer platziert). Die Batterie-Einheit sitzt im Mitteltunnel und soll eine rein elektrische Fahrt von bis zu 50 Kilometern ermöglichen. Sogar bis zu 125 km/h schnell werden soll der Asterion in diesem Modus. Wer’s fliegen lässt, soll in 3,0 Sekunden auf Tempo 100 kommen den Wagen bis 320 km/h Topspeed rennen lassen können. Der theoretische Durchschnittsverbrauch von 4,12 Liter auf 100 km kann so aber eventuell nicht ganz eingehalten werden.

Pariser Autosalon 2014: Das erwartet euch außerdem

Wir sind gespannt, was sich aus den Erkenntnissen rund um den Auftritt des Concept-Cars in Paris ergibt, finden es allerdings eigenartig, dass die Optik des deutlich stärkeren Asterion hinter dem aggressiven Styling von Huracan und Aventador zurückbleibt.

Galerie: Lamborghini Asterión LPI 910-4 Concept 2014

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2 Responses

    • evocars

      Da stimmen wir dir zu. Aber es könnte durchaus sein, dass diese Formensprache dennoch bei späteren Modellen – etwa langstrecken-tauglichen GT-Modellen – übernommen wird. Warten wir es ab.

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