Spätestens seit der Vorstellung des 720 PS starken LP720-4 50 Anniversario war klar, dass der noch kommenden Aventador Superveloce (superschnell) an der 750 PS-Marke kratzen würde. Immerhin markiert er die Spitze der Baureihe und wird nicht mehr getoppt. Und tatsächlich, der stärkste Stier im Stall hört auf den Namen LP750-4 SV, hat folglich eine 750 PS (690 Nm) starke Ausbaustufe des bekannten 6,5-Liter-V12 unter der Haube. Dank des massiven Einsatzes von Kohlefaser ist zudem das Gewicht des Superveloce um 50 Kilogramm auf nun 1.525 Kg gedrückt wurden. Das ergibt ein Leistungsgewicht von 2,03 Kg pro PS.

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Wer dem V12 die Sporen gibt, den Motor bis kurz vor die Maximaldrehzahl von 8.500 U/min treibt, der soll den Allradgetriebenen Stier in 2,8 Sekunden auf Tempo 100 bringen können. Nach 8,6 Sekunden sollen 200 km/h anliegen und bis Tempo 300 vergehen nur 24 Sekunden. Der Topspeed wird mit über 350 km/h angegeben.

Neben der gesteigerten Power und der Gewichtseinsparung soll der Aventador LP750-4 Superveloce vor allem durch seine verbesserte Aerodynamik überzeugen. So lässt sich etwa der neue Heckflügel in drei Positionen einstellen, je nachdem, welches Verhältnis aus Abtrieb und Topspeed gewünscht ist. Außerdem wurden Front- und Heckpartie sowie der Unterboden modifiziert.

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Selbstredend bekam das neue Top-Modell auch ein angepasstes Cockpit. Die neuen Schalensitzen sowie die Türverkleidungen bestehen nun aus leichtem CFK, jegliche Art von Infotainment sucht man vergeblich und selbst die Teppiche und ein Teil der Geräuschdämmung flogen raus. Doch natürlich macht dieser Verzicht den LP750-4 SV nicht etwa preiswerter, sonder teurer. Knapp 67.000 Euro mehr muss auf den Tisch legen, wer ab spätem Frühjahr 2015 einen der Renner mit nach Hause nehmen will. Für 389.356 Euro steht der Superveloce in der Preisliste.

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